Die Bedeutung der Reformpädagogik

Die Epoche der Reformpädagogik war eine Epoche der pädagogischen Veränderungen und sie ist eine Epoche, die heute mehr denn je in Österreich impulsgebend werden kann. Diese Epoche einer pädagogischen Erneuerung, die ungefähr mit dem Ende des vorigen Jahrhunderts begonnen hat und von dem Auftreten der großen Persönlichkeiten her gesehen abgeschlossen scheint, ist allgemein gekennzeichnet durch die Suche nach humaneren Formen in der Schule. Diese Suche jedoch ist auch heute noch nicht beendet. Fast alle Modelle der Reformpädagogik weisen ein gemeinsames pädagogisches Bemühen auf: Das systematische Lernen und das persönliche Erleben in einen angstfreien Bildungsprozess zu integrieren.

Harald Eichelberger

Die Bedeutung der Reformpädagogik

Die Epoche der Reformpädagogik war eine Epoche der pädagogischen Veränderungen und sie ist eine Epoche, die heute mehr denn je in Österreich impulsgebend werden kann. Diese Epoche einer pädagogischen Erneuerung, die ungefähr mit dem Ende des vorigen Jahrhunderts begonnen hat und von dem Auftreten der großen Persönlichkeiten her gesehen abgeschlossen scheint, ist allgemein gekennzeichnet durch die Suche nach humaneren Formen in der Schule. Diese Suche jedoch ist auch heute noch nicht beendet. Fast alle Modelle der Reformpädagogik weisen ein gemeinsames pädagogisches Bemühen auf: Das systematische Lernen und das persönliche Erleben in einen angstfreien Bildungsprozess zu integrieren.

Das Studium der heute noch verbreiteten fünf erfolgreichen Modelle der Reformpädagogik – Montessori-Pädagogik, Freinet-Pädagogik, Jenaplan-Pädagogik, Freinet-Pädagogik und Waldorfpädagogik[1]– sollte es uns ermöglichen, dem genannten pädagogischen Ziel eines angstfreieren Bildungsprozesses in den österreichischen Schulen näherzukommen, ohne die Notwendigkeit einer didaktisch-methodischen Grundlage für schulisches Lernen und den gesellschaftlichen Rahmen der Schule in Österreich aus den Augen zu verlieren.

Wenn wir die hier diskutierten reformpädagogischen Konzepte vorwegnehmend vergleichen, so werden wir einerseits auf gemeinsame Merkmale stoßen, die diese Konzepte als geeignetes Fundamentum zur permanenten Schulentwicklung ausweisen und anderseits auf Spezifika, die uns die Auswahl eines oder die Geneigtheit zu einem der Konzepte erleichtern. Oberstes Merkmal all der hier angeführten Konzepte ist die Kind-orientierung, ein Begriff, der vor allem das Umdenken im historischen Sinn signalisiert: nicht die Schule und ihre Ansprüche an das Kind stehen im Mittelpunkt des pädagogischen Denkens, sondern die optimale Entwicklung des Kindes und eine Schule, die diese Entwicklung ermöglicht.

In Bezugnahme auf eine mögliche Öffnung der Schule mit der Zielstellung einer allgemeinen Schulentwicklung und Bildungsreform sind die reformpädagogischen Konzepte eine den Prozess der Öffnung dienliche didaktisch-methodische Grundlage. Mit all den zu diskutierenden Konzepten sind pädagogische Prinzipien, wie Selbständigkeit, Selbstbildung, Eigenverantwortung, Selbsttätigkeit, eigenständiges und autonomes Lernen, entdeckendes Lernen, Bildung der Imaginationsfähigkeit und soziales Lernen verbunden. Zentrales Anliegen ist es, den heranwachsenden Menschen in seiner Entwicklung zur eigenständigen Persönlichkeit und zur Entfaltung seiner Individualität zu helfen.

Weitere konstituierende und beschreibende Merkmale reformpädagogischer Bildungskonzepte finden wir, ohne schon Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen, in der Gestaltung einer anregenden Lernlandschaft, im fächerübergreifender Unterricht, in weitreichenden Mitbestimmungsmöglichkeiten des Kindes, im Angebot sogenannter Entwicklungsmaterialien, in einer persönlichkeitsbezogenen Leistungsbewertung und Leistungsbeurteilung und in einer prinzipiellen Betonung der Eigenaktivität.

Trotz dieser Gemeinsamkeiten weist die Reformpädagogik in ihren Konzepten immer wieder interessante Spezifika aus, die auch eine entscheidende Wahlmöglichkeit darstellen. So sind sicherlich in der Montessori-Pädagogik die Entwicklungsmaterialien einzigartig und damit auf das Konzept der Selbstbestimmung des Kindes abgestimmt, während bei Helen Parkhurst, einer zeitweiligen Weggefährtin Maria Montessoris, die Lernorganisation des Kindes aufgrund von spezifischen Lernaufgaben im Vordergrund der schulischen Arbeit steht. Bei genauem Studium werden wir z. B. auch feststellen, dass das Gespräch bei Célestin Freinet wohl in einem anderen Zusammenhang gesehen wird als bei Peter Petersen. Der politisch-kämpferische Aspekt des Wortes fehlt bei Peter Petersen zur Gänze.

Diese Andeutungen zeigen, wie wichtig es ist, die Konzepte der genannten Pädagogen intensiv zu studieren. Erst dann können sie fruchtbar werden für eine kontinuierliche Entwicklung. All diese Modelle sind Beispiele eines überaus starken pädagogischen Gestaltungswillens, beinhalten auch heute noch pädagogisch überlegenswerte Neuerungen für die Regelschule und müssen auch in Österreich endlich im Hinblick auf die Perspektiven für eine zukünftige Schulentwicklung studiert und untersucht werden. So möchte ich in diesem Zusammenhang prognostizieren, dass die Jenaplan-Pädagogik für flexible Schulorganisation und eine individuelle Schuleingangsphase, die Montessori-Pädagogik für innere Differenzierung, Lernumwelt und Selbstbestimmung, die Freinet-Pädagogik für einen didaktischen Rahmen eines offenen Unterrichts und eines Lernens der Demokratie und die Daltonplanpädagogik vor allem für eine Reform der Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen in Österreich pädagogisch begründete und bewährte Konzepte bietet.

Zurzeit können ca. 2000 Schulen in Europa – das entspricht ungefähr 7-8% aller Grundschulen und Schulen der Sekundar-I-Stufe – gezählt werden[2], die sich ausdrücklich in eine der genannten reformpädagogischen Linien stellt. In Österreich werden wir vielleicht sechs Waldorfschulen und einige Montessori-Klassen und noch weniger Freinet-Klassen zählen. Die Jenaplanpädagogik von Peter Petersen und der Daltonplan von Helen Parkhurst sind in Österreich vielleicht in der Theorie in den Seminaren der Lehrerbildung und der Universitäten vertreten, nicht aber in der Schulwirklichkeit.

Aus dieser Darstellung geht auch hervor, dass die reformpädagogische Bewegung nicht nur in der Umkehrung der Kritik an der „alten“ Schule ihr Auslangen fand, sondern vielmehr originär „neue“ pädagogische Modelle und „neue“ Schulen geschaffen wurden. Neben den schon genannten pädagogischen Richtungen sind hier sicher noch die dänischen Nachschulen (Efterskolen) und die unter dem vielschichtigen Begriff Alternativschulen genannten Schulen zu erwähnen. Die intensivste Verbreitung der reformpädagogischen Schulen ist sicherlich in Nord-Mitteleuropa zu finden. In den Ländern Deutschland, Holland, Dänemark, Frankreich, Schweden, um nur die wichtigsten zu nennen, fanden die reformpädagogischen Schulen eine hohe öffentliche Kenntnisnahme und hatten auf die Gestaltung der Regelschule einen nicht zu unterschätzenden Einfluss. In Österreich finden wir die genannten Richtungen im Regelschulwesen unterrepräsentiert, Montessori-Pädagogik und Freinet-Pädagogik in einem unzureichenden Maße integriert.

Aus der Sicht des Unterrichtswissenschafters genügt es dabei jedoch nicht, dass ein Unterricht zum „offenen“ Unterricht oder zum „aktiven“ Unterricht (erklärt) wird. Beide Begriffe sind nichtssagend in Bezug auf die didaktisch-methodische Grundlage des Unterrichts und geben weiters keinerlei Hinweis auf die Wertorientierung und das Menschenbild des Unterrichts und auf das erzieherische Konzept. Ich betrachte die zitierten Konzepte der Reformpädagogik als notwendiges Fundament einer vorsichtigen und pädagogisch durchdachten Erneuerung des Schul- und Erziehungskonzeptes. Und jede Erneuerung bedarf der Besinnung auf die Wurzeln einer Entwicklung oder anders gesagt: ohne Besinnung auf die pädagogische Vergangenheit wird nur schwer eine fundierte pädagogische Zukunft geschaffen werden können.

Schon Ellen Key träumte in ihrem Buch „Das Jahrhundert des Kindes“[3], dass in einer „Schule der Zukunft“ die Selbsttätigkeit des Kindes, das das gleiche Recht der anderen auf Selbsttätigkeit respektiert vorherrschen wird. Und sie hoffte, dass dieses Buch eine entsprechende Wirkung auf die Lehrerschaft haben möge, dass sie dem Kind das Recht auf Selbsttätigkeit einräumen. Tatsächlich begann mit diesem Buch eine noch andauernde pädagogische Entwicklung.

 

Literaturempfehlungen

Montessori-Pädagogik

Eichelberger, Harald, Handbuch der Montessori-Didaktik, Innsbrucker Studienverlag, 1996

Esser, B., & Wilde, Chr., Montessori-Schulen, Zu Grundlagen und pädagogischer Praxis, Hamburg 1989, rororo Sachbuch 8556

In diesem Buch finden sie eine sehr gute Darstellung der Praxis in einer Montessori-Schule. Nach der Lektüre kann man sich vorstellen, wie es in einer Montessori-Schule zugehen kann.

Grunwald, Clara, Das Kind ist der Mittelpunkt, Ul, 1995, Kinders-Vlg.

Berliner Geschichten; einige neue Aspekte über Maria Montessori und die Entwicklung der Montessori-Pädagogik in Berlin – ähnlich wie damals in Wien.

Haberl, Herbert (Hg.), Montessori-Pädagogik, Beiträge zu Theorie und Praxis, Wien 1995, J&V

Sammelband: Montessori-Pädagogik aus heutiger, österreichischer Sicht; gute Ergänzung zur Einführungsliteratur

Hellbrügge, Theodor, Unser Montessori-Modell, München 1984, Fischer-Tb. 3064

Die Kombination von Montessori-Pädagogik, Medizin und Therapie in einem Montessori-Zentrum; Hellbrügges Lebenswerk. Schade, dass es so eine Einrichtung in Österreich noch nicht gibt.

Helming, Helene, Montessori-Pädagogik, Freiburg 1971, 5. Aufl., Herder – Vlg.

Große Verdienste um den Aufbau der Montessori-Pädagogik in Deutschland, sehr verständnisvolle Erklärung der Montessori-Pädagogik

Holtstiege, Hildegard, Maria Montessoris Neue Pädagogik: Prinzip Freiheit – Freie Arbeit; Freiburg 1987, Herder – Vlg.

Holtstieges Werke sind wissenschaftliche Werke – für den Forschenden!

Holtstiege, Hildegard, Maria und die reformpädagogische Bewegung, Freiburg 1986, Herder – Vlg.

Holtstiege, Hildegard, Modell Montessori, Freiburg 1986, Herder-Vlg.

Holtz, Axel, Montessori-Pädagogik und Sprachförderung, Ulm 1994, Kinders-Vlg.

Spezielles Thema, sehr aktuell, mit viel Erfahrung und zum Weiterdenken

Kramer, Rita, Maria Montessori, Biographie, Frankfurt am Main 1983, Fischer-Tb. 5615

Standardbiographie – die, oder keine!

Montessori, Maria, Das kreative Kind, Der absorbierende Geist, (hrsg. von Oswald/Schulz-Benesch), 1972, Herder – Vlg.

Sollte man einmal gelesen haben; Alterswerk, wirklich wichtig, aber nicht zum Einsteigen in die Montessori-Literatur!

Montessori, Maria, Die Entdeckung des Kindes, (hrsg. von Oswald/Schulz-Benesch), 1950, Herder – Vlg.

Maria Montessoris erstes Werk; zum Nachvollziehen des Werdens der Montessori-Pädagogik und zum Beginn des eigenen Studiums. Leseempfehlung zum Einsteigen.

Montessori, Maria, Die Macht der Schwachen, Herder 1989, Hrsg. Oswald, P./Schulz-Benesch, G.

Sammelband zum Titel

Montessori, Maria, Frieden und Erziehung. Die Bedeutung der Erziehung für die Verwirklichung des Friedens (hrsg. und eingel. v. P. Oswald und G. Schulz-Benesch). Freiburg 1973

Sammelband zum Titel

Montessori, Maria, Gott und das Kind, (hrsg. Schulz-Benesch, Günter), Kleine Schriften Maria Montessoris 4, Freiburg 1995, Herder-Vlg

Sammelband zum Titel

Montessori, Maria, Kinder sind anders, 1952, dtv/Klett-Cotta 15036

Berühmtes Werk, Titel gibt Auskunft über die Art der Pädagogik; auch ein gesammeltes Buch und zum Einsteigen in das Studium der Montessori-Pädagogik sehr gut geeignet.

Montessori, Maria, Kosmische Erziehung, die Stellung des Menschen im Kosmos, Menschliche Potentialität und Erziehung, Von der Kindheit zur Jugend, Freiburg 1988, Herder – Vlg.

Nicht leicht zu bekommen, aber in meinen Augen das Standardwerk, das einem die kosmische Erziehung erschließen kann.

Montessori, Maria, Schule des Kindes, (hrsg. von Oswald/Schulz-Benesch), 1962, Herder – Vlg.

Maria Montessoris zweites Buch, systematischer als ihr erstes (Entdeckung des Kindes); vielleicht als zweites Buch zu lesen!?

Montessori-Material, Teil 1-3, Handbuch für Lehrgangsteilnehmer

Materialbücher zum Nachlesen des Gebrauches des Montessori-Materiales. Ersetzen aber nicht den Montessori-Kurs!

Seitz, Marielle/Hallwachs, Ursula, Montessori oder Waldorf, Kösel, München 1996

Jetzt können wir vergleichen – eine Entscheidungshilfe. Beide pädagogische Richtungen in einem Buch mit viel Information, guten Erklärungen und schönen Bildern.

Steenberg, Ulrich, Kinder kennen ihren Weg, Ulm 1993, Kinders-Vlg.

Daltonplan

Popp, Susanne, Der Daltonplan in Theorie und Praxis. Ein aktuelles reformpädagogisches Modell zur Förderung selbständigen Lernens in der Sekundarstufe, Bad Heilbrunn, Klinkhardt 1995

Ich kenne kein weiteres Buch in deutscher Sprache, das uns den Daltonplan verständlich und so fundiert erklären könnte. Leseempfehlung!

Jenaplan

Benner, D. und Kemper, H., Einleitung zur Neuherausgabe des Kleinen Jena-Plans, Beltz 91

Wer den Jenaplan von Peter Petersen lesen möchte, sollte auch zu diesem erklärenden und kommentierenden Buch greifen!

Boes, A.W., Gestern und heute, von Praktikern, die in Jenaplanschulen auch unterrichtet haben, Jenaplan, Assen 1991, Pstf. 30, 3870 CA, Niederlande

Kluge, Barbara, Peter Petersen, Lebenslauf und Geschichte, Auf dem Weg zu einer Biographie, Agentur Dieck

Eine außergewöhnliche Biographie auf der Basis von Lebensdokumenten Peter Petersens

Krick, Wilhelm, Wo bleiben die deutschen Jenaplan-Schulen? Arbeitskreis Peter Petersen e.V., Heft 12, 1989

Kumetat, Heinz, Peter-Petersen-Schule am Rosenmar, Agentur Dieck

Aus der Praxis: eine der „klassischen“ Jenaplan-Schule Deutschlands

Meyer, Peter, Freies Arbeiten in Sekundarschulen, Praxisberichte, Impulse, Reflexionen, Gesellschaft für Jenaplan-Pädagogik in Deutschland, Heft 15, 1991

Petersen, Peter, Der Kleine Jena-Plan, Beltz 1980, 56000-60000 Auflage, 1. Aufl. 1927

Ja, schon; vielleicht nicht als erstes Buch, aber doch irgendwann, unbedingt!

Röhrs, Hermann, Die Schulen der Reformpädagogik heute, Schwann Hdb., Düsseldorf 86

Guter Überblick in viele Schulen, die es bei uns nicht gibt. Man könnte neidisch werden.

Rutt, Theodor, Peter Petersen, Leben und Werk, Agentur Dieck

Rutt, Theodor, Petersenschule heute, Agentur Dieck

Beide Bücher zum Einsteigen in die Jenaplan-Literatur empfohlen!

Skiera, Ehrenhard, Schule ohne Klassen, Gemeinsam lernen und leben, Das Beispiel Jenaplan, Agentur Dieck, Heinsberg 1985

Sehr gute Literatur zum Erstlesen, verständlich und umfassend!

Freinet-Pädagogik

Baillet, Dietlinde, FREINET-praktisch, Beispiele und Berichte aus Sekundarschule und Grundstufe, Beltz praxis, Weinheim 1983

Einführung in die Praxis, aufschlussreich und anschaulich

Dietrich Ingrid, (Hrsg.), Politische Ziele der Freinet-Pädagogik, BELTZ-Bibliothek, Weinheim 1982

Für die Freinet-Pädagogik wichtig: die Deklaration ihrer politischen Bedeutung. Ein Blick quasi hinter die Kulissen.

Dietrich Ingrid, (Hrsg.), Handbuch der Freinet-Pädagogik, Basel 1995, BELTZ Grüne Reihe

Nachschlagewerk

Freinet, Célestin, pädagogische texte, rororo 7367, Hamburg 1989

Köstlich zu lesen, Sammelband zu den pädagogischen Vorstellungen dieses großen Pädagogen

Freinet, Elise, Erziehung ohne Zwang. Der Weg Célestin Freinets, Klett-Cotta, Stuttgart 1981

Von seiner Frau Elise: eine liebevolle Darstellung der pädagogischen Ideen; sehr fundiert und einführend.

Hänsel Dagmar, Handlungsspielräume, Portrait einer Freinet-Gruppe, BELTZ-Bibliothek, Weinheim 1985

Koitka, Christine (Hg.), Freinet-Pädagogik, Berlin 1977, Basis

Zehrfeld, Klaus, Feinet in der Praxis, Weinheim 1978, Beltz-Vlg.

Drei Beispiele der Realisierung der Freinetpädagogik. Wichtig für die, die es weiterhin probieren möchten!!!

Reformpädagogik

(Wen oder was soll ich hier empfehlen? Bitte blättern sie selbst! Danke!)

Böhm, Winfried, u.a., Schnee vom vergangenen Jahrhundert, Neue Aspekte der Reformpädagogik, Würzburg 1993, Ergon

Eichelberger, Harald, Freiheit für die Schule, Wien 1997, Holzhausen-Vlg.

Eichelberger, Harald, Lebendige Reformpädagogik, Innsbruck 1997, Studien-Vlg.

Eiko, Jürgens, Die „neue“ Reformpädagogik und die Bewegung offener Unterricht, 2.Aufl., St. Augustin 1995, Academia

Flitner, Wilhelm und Kudritzki, Gerhard, Hrsg., Die deutsche Reformpädagogik, Die Pioniere der pädagogischen Bewegung, Stuttgart 1995, Klett-Cotta

Hellmich, Achim und Teigeler, Peter, Hrsg., Montessori-, Freinet-, Walddorfpädagogik, Konzeption und aktuelle Praxis, Basel 1992, BELTZ Grüne Reihe

Kratochwil, Leopold, Pädagogisches Handeln bei Hugo Gaudig, Maria Montessori und Peter Petersen, Auer-Vlg., Donauwörth 1992

Oelkers, Jürgen, Reformpädagogik, Eine kritische Dogmengeschichte, Juventa, Weinheim 1992, 2. Aufl.

Röhrs, Hermann, Hrsg., Die Schulen der Reformpädagogik heute, Schwann Handbuch, Düsseldorf 1986

Röhrs, Hermann, Die Reformpädagogik, Ursprung und Verlauf unter internationalem Aspekt, Deutscher Studienverlag, Weinheim 1991

Scheibe, Wolfgang, Die reformpädagogische Bewegung, Eine einführende Darstellung, 10. Aufl., Basel 1994, Pädagogische Bibliothek Beltz

Winkel, Rainer, (Hg.), Reformpädagogik konkret, Bergmann+Helbig, Hamburg 1993

Winkel, Rainer, Pädagogische Epochen, Schwann Handbuch, Düsseldorf 1974

Wagenschein, Martin, Erinnerungen für morgen, Beltz-Vlg., Weinheim 1983



[1]              Die Waldorfpädagogik nimmt trotz ihrer weltweiten Verbreitung eine Sonderstellung ein.
                  Sie ist in einem nur geringen Ausmaß für die Weiterentwicklung des öffentlichen Schulsystems
                  wirksam geworden und durch eine starke Bindung an die Anthroposophie gekennzeichnet.

[2]              Skiera, Ehrenhard / Klaßen, Theo /Wächter, Bernd, Handbuch der reformpädagogischen und
                  alternativen Schulen in Europa, Baltmannsweiler 1990

[3]              Key, Ellen, Das Jahrhundert des Kindes, Autorisierte Übertragung, Weinheim 1992