Spurensuche – auf den Lebensspuren von Lili Esther Peller-Roubiczek und der Wiener Montessori-Bewegung

Wer sich auf pädagogische Spurensuche ins Wien der Zwischenkriegszeit begibt und sich für reformpädagogische Erneuerung interessiert, stößt unweigerlich auf eines der interessantesten Kapitel der Montessori-Bewegung. Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und sozialen Elends im Wien der frühen 20er-Jahre unseres Jahrhunderts war eine Gruppe junger Frauen um Lili E. Roubiczek und Emma (Nuschi) Plank mit Unterstützung ausländischer Hilfsorganisationen bemüht, wenigstens die materielle Not der Kinder in dieser Stadt zu mildern. Aus diesem Grund wurde auch ursprünglich das Wiener „Haus der Kinder“ gegründet – mit einem zweifachen Ziel: „Es sollte eine erster Versuch der Montessori-Methode in Österreich sein und gleichzeitig für eine Anzahl von Kindern gute Ernährung, Körperpflege und saubere, geheizte Aufenthaltsräume zur sicherstellen. Aus diesen Zielen ergab sich ein Arbeitsfeld, das über den Rahmen der meisten anderen Montessori-Schulen hinausging.“ schrieb Lili Peller-Roubiczek 1924. Sie war wohl die zentrale Persönlichkeit und Initiatorin der damaligen Montessori-Bewegung. Wer war Lili Esther Roubiczek (ab 1933 verehelichte Peller)? (Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924, ohne Seitenangabe.)

Zitiert aus: Brigitte Eichelberger: Spurensuche - auf den Lebensspuren von Lili Ester Peller-Roubiczek und der Wiener Montessori-Bewegung. In: Zwiauer, Charlotte & Eichelberger, Harald (Hrsg.): Das Kind ist entdeckt. Picus-Vlg. Wien 2001.

Brigitte Eichelberger

Spurensuche – auf den Lebensspuren von Lili Esther Peller-Roubiczek und der Wiener Montessori-Bewegung

Wer sich auf pädagogische Spurensuche ins Wien der Zwischenkriegszeit begibt und sich für reformpädagogische Erneuerung interessiert, stößt unweigerlich auf eines der interessantesten Kapitel der Montessori-Bewegung. Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und sozialen Elends im Wien der frühen 20er-Jahre unseres Jahrhunderts war eine Gruppe junger Frauen um Lili E. Roubiczek und Emma (Nuschi) Plank mit Unterstützung ausländischer Hilfsorganisationen bemüht, wenigstens die materielle Not der Kinder in dieser Stadt zu mildern. Aus diesem Grund wurde auch ursprünglich das Wiener „Haus der Kinder“ gegründet – mit einem zweifachen Ziel: „Es sollte eine erster Versuch der Montessori-Methode in Österreich sein und gleichzeitig für eine Anzahl von Kindern gute Ernährung, Körperpflege und saubere, geheizte Aufenthaltsräume zur sicherstellen. Aus diesen Zielen ergab sich ein Arbeitsfeld, das über den Rahmen der meisten anderen Montessori-Schulen hinausging.“[1] schrieb Lili Peller-Roubiczek 1924. Sie war wohl die zentrale Persönlichkeit und Initiatorin der damaligen Montessori-Bewegung. Wer war Lili Esther Roubiczek (ab 1933 verehelichte Peller)?

Aus den spärlichen Quellen, die uns zur Verfügung stehen, versuchen wir hier einen – zugegebenermaßen unvollständigen – Lebensweg zu skizzieren. Lili E. Roubiczek wurde 1898 in Prag als Tochter einer Familie des oberen Mittelstandes geboren. Ihr Vater, Ludwig Roubiczek, war erfolgreicher Textilkaufmann, liebte sie sehr, überließ aber die Erziehung Lilis Mutter Ernestine (geb. Kohn), einer angeblich sehr hübschen und standesbewussten Frau, die wenig Verständnis hatte für Lilis Ideen und Lebensziele. Lili sollte wohl gute Bildung erhalten, aber doch nicht zu selbstständig und unabhängig werden, was für ihre Gesellschaftsschicht und die damalige Zeit ungewöhnlich gewesen wäre. (Lilis Bruder Kurt scheint das Lieblingskind der Mutter gewesen zu sein.) Die eigentliche Erziehung und Fürsorge wurde, wie damals in wohlhabenden Familien üblich einem „Fräulein“ übertragen. Kosicchen – so hieß Lilis Erzieherin – war eine warmherzige und hingebungsvolle Frau. Sie lehrte Lili Tschechisch, und so wuchs Lili gewissermaßen zweisprachig auf. Lili Roubiczek hatte zu Kosicchen engen Kontakt, bis diese hochbetagt in Prag starb.

Lili E. Roubiczek inskribierte an der Deutschen Karl-Ferdinand-Universität und studierte von 1917 – 1920 an dieser Universität Biologie. Sie beendete dieses Studium nicht. Es wurde trotzdem eine Grundlage für ihre späteren Arbeiten. Schon während des Studiums erwachte in Lili das Interesse am Kind und seinen Lebenszusammenhängen, und sie entschloss sich, Prag und ihr Elternhaus zu verlassen, um in Wien Psychologie zu studieren. Hier wurde sie besonders von Karl Bühler beeinflusst, und er war es auch, der ihr Interesse an der kindlichen Sprachentwicklung weckte. (Das Interesse an der kindlichen Sprachentwicklung begleitete sie ihr gesamtes Leben.) Im Zuge ihrer Studien stieß sie auf die ersten Schriften von Maria Montessori und war so beeindruckt davon, dass sie 1921 ihr Studium aufgab und beschloss, den Ausbildungskurs bei Maria Montessori in London zu absolvieren. „Sie war eine außergewöhnlich gescheite Studentin mit dem Idealismus und der Energie der Jugend, und sie sah in den Montessorischen Erziehungsprinzipien eine Möglichkeit, etwas zur Erleichterung des Nachkriegselends der Wiener Armen zu tun, insbesondere der Familien von Fabrikarbeitern.“[2]

Lili Roubiczeks Ideen verfestigten sich zum Plan, in Wien ein „Haus der Kinder“ zu gründen. „Sie besprach ihren Plan mit Maria Montessori, die begeistert war und ihre Mitarbeit zusagte.“[3] Zurückgekehrt nach Wien, machte sie sich mit weiteren Teilnehmern des Londoner Kurses – einer davon war der Architekt Lawrence Benjamin, der auch eine Erbschaft einbringen konnte – daran, ein Haus der Kinder aufzubauen.

Die Schule wurde im August 1923 für 40 Kinder eröffnet. Sie befand sich im 10. Gemeindebezirk (Favoriten); es kommen daher meist Arbeiterkinder und nur einige Kinder des Mittelstandes.“[4] Das ebenerdige Gebäude der Schule, wie auch eine Tagesheimstätte der Kinder von Müttern, die in den nahe gelegenen Fabriken arbeiteten, befand sich in der Troststraße 98 und wurde den Gründern von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt. Für die Einrichtung, die vom tschechischen Tischler Knize sehr liebevoll gestaltet wurde, mit dem Lili Roubiczek selbstverständlich Tschechisch sprechen konnte, mussten die Gründer selbst aufkommen. Alle Möbel und Gebrauchsgegenstände waren im Sinne Montessoris den Maßen der Kinder angepasst. Für die „Arbeit der Kinder“[5] stand selbst gemachtes Montessori-Material zur Verfügung, sowie die Gegenstände, die Kinder brauchen, um ihr Leben möglichst selbstständig und unabhängig gestalten zu können. Ein Zeugnis von der besonderen Liebe, Wertschätzung der Kinder und pädagogischer Sorgfalt, mit der die Umgebung der Kinder gestaltet wurde, legt unter anderem die Tatsache ab, dass Teller, Tassen und Schalen aus Porzellan – selbstverständlich den Maßen der Kinder angepasst – in Dresden bestellt wurden. Zu diesem Geschirr kamen einige Jahre später Becher aus dem berühmten BAUHAUS hinzu – ein Geschenk der Montessori-Schule in Jena, mit der die Wiener kooperierten.

Nachdem das Wiener „Haus der Kinder“ seiner Bestimmung übergeben worden war, kehrten die „Engländer“ in ihre Heimat zurück. Das Vermögen war aufgebraucht, und für die Erhaltung der Schule und die Verköstigung der Kinder war kein Geld mehr vorhanden. Die einzige Einkunft der Schule war Lili Roubiczeks monatliche Zahlung, die sie von ihren Eltern aus Prag erhielt und das Schulgeld. „Es betrug 300 Kronen im Jahr 1922 und stieg durch die Inflation im Jahr 1924 auf 30000 pro Tag an.“[6] Im zweiten Jahr des Bestehens bekam die Schule jedoch vom Jugendamt der Stadt Wien für jedes Kind einen Unterstützungsbeitrag wie die öffentlichen Kindergärten. Trotzdem konnten nicht alle Eltern das Schulgeld aufbringen. Es galt nun aus der Not eine Tugend zu machen, und Lili Roubiczek – von ihrer Idee beseelt – war dabei sehr erfinderisch. Nun mehr blickt die Schule auf das erste Jahr ihres Bestehens zurück. Der Betrieb ist so geführt worden, dass außer der Leiterin kein Erwachsener in der Schule tätig war. ... Die Einstellung von Jugendlichen in den Betrieb war nicht von vorneherein vorgesehen, sondern ergab sich erst später. ... Ohne dabei von irgendwelchen Grundsätzen auszugehen, bestand der Stab der Schule nach wenigen Wochen ausschließlich aus Jugendlichen.[7]

Die Arbeitsgemeinschaft

Um aus den zahlreichen Bewerberinnen, die geeignetsten auszuwählen, wurde folgende Vorgangsweise eingeschlagen: „Jeder, der zu uns kam, musste sich für ein praktisches Jahr verpflichten, d. h. zunächst einmal seine pädagogischen Pläne in den Hintergrund stellen und bei aller praktischen Arbeit, die es in der Schule gab, mitanfassen. Je nach persönlicher Eignung erhielt jeder nach etlichen Wochen ein eigenes Ressort, in dem er weitgehend selbstständig und verantwortlich war. Damit war erreicht: 1. Dass die nur einseitig intellektuell eingestellten Menschen , die en rein äußerliches Interesse für pädagogische Bestrebungen hatten, abgehalten wurden, zu uns zu kommen; 2. Die mechanischen Arbeiten erledigt wurden, ohne dass die Aufnahme von Hausgehilfinnen nötig gewesen wäre, 3. Die zukünftigen Lehrerinnen eine gründliche, praktische Ausbildung, die die Grundlage für alle spätere Ausbildung sein sollte, erhielten.“[8] Die Idee der „Arbeitsgemeinschaft“ war geboren. „Unsere Arbeitsgemeinschaft hatte im Vorjahr (1923, Anm. d. Verf.) 5, zeitweise 7 Mitglieder ... Bei uns fühlten sich alle gleich als Mitarbeiter, alle strebten dem gleichen Ziele zu, alle waren gleich verantwortlich. Damit war es auch von vorneherein ausgeschlossen, eine Arbeit als minderwertiger als die andere zu betrachten. Zur Erreichung unseres Zieles waren sie alle gleich bedeutungsvoll und alle mussten mit der gleichen  Liebe und Pflichttreue ausgeführt werden.[9]Lili Roubiczek als Leiterin der Schule stand im Zentrum dieser Gemeinschaft.„Lili Roubiczek strahlte wie Maria Montessori selbst eine Art von Intelligenz, Scharm und Energie aus, die idealistische junge Leute anzog, und mit 24 Jahren stand sie im Mittelpunkt einer kleinen Gruppe gebildeter Mädchen aus der Mittelschicht, die meistens aus assimilierten jüdischen Familien stammten und meistens Sozialisten waren, die von ihrer Zielstrebigkeit ebenso fasziniert waren wie von der Montessori-Philosophie und ihren philanthropischen Möglichkeiten. Sie glaubten, sie könnten beim Aufbau einer besseren Gesellschaft helfen, und Maria Montessori schien ihnen zu sagen, wie sie es machen sollten: durch Erziehung schon bei ganz kleinen Kindern.“[10]

Die Zeiten, in denen die Kinder nicht im Kinderhaus waren, waren für Lili Roubiczek und die anderen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ausgefüllt mit praktischer Arbeit, der Herstellung des Montessori-Materials und theoretischem Studium. Die Tausenderkette wurde noch aus Glasperlen händisch hergestellt, ebenso wurden die Farbtäfelchen aus bunter Seide gewickelt. „Maria Montessori hatte gesagt, Seide sei viel besser (als Brettchen zu bemalen – Anm. d. Verf.). Also saßen wir mitten in der Nacht da und überzogen die Brettchen mit farbiger Seide.“[11]

Für das theoretische Studium hatte Lili Roubiczek ein umfangreiches „Programm“ erstellt. Es war sehr anspruchsvoll und umfasste:

  • Lesen der Werke Maria Montessoris; ...
  • Einführung in die und Übung mit den Montessori-Materialien (einmal wöchentlich); ...
  • Besprechungen über von einzelnen Mitgliedern gemachte Beobachtungen an den Kindern, ...
  • Einführung in andere pädagogisch-didaktische Bereiche, z.B. rhythmische Erziehung, ...
  • Einführung in Theorie und Praxis der modernen Naturwissenschaften, ...
  • Besuch eines Montessori-Ausbildungskurses im Ausland. ... [12]

Das „Privatleben“ dieser Arbeitsgemeinschaft gestaltete sich sehr einfach. In ihren Anfängen wohnten Lili Roubiczek und ihre Mitarbeiterinnen in der Schule. Sie schliefen auf den Pritschen der Kinder, und morgens, wenn die ersten Kinder bereits um halb sieben Uhr kamen, musste alles wieder seine Ordnung haben. Das Anreisen mit der Straßenbahn hätte auch zu viel Zeit und Geld gekostet. An Samstagen gingen die Frauen nach Hause, um Verpflegung zu holen, zu baden und ordentlich zu essen, wie Emma Plank wiederholt erzählte. In späteren Jahren schreibt sie: „I don’t know wether the idea of the Arbeitsgemeinschaft would have developed, had there been money to pay salaries to workers“.[13] Es war tatsächlich nur das Essen, das sie sich verdienten, und das bestand vorwiegend aus Kartoffeln und rohem Kohl, in Öl getaucht. Kreativ, wie sie war, erfand Lili eine Art „Druckkochtopf“, um Gas zu sparen, jedoch ohne Sicherheitsventil, und eines Tages landeten die Kartoffeln an der Decke.[14]

1925 konnte Lili Roubiczek in eine Gemeindewohnung, bestehend aus Zimmer und Küche, in der Nähe der Schule übersiedeln. „Wir hatten auf dem Niveau der Bevölkerung gelebt. Die Wohnung hatte das Wasser am Gang. Und wenn die Kinder sagten, möchtest du heute zu uns kommen und das neue Baby anschauen, so war man eben dort und ist nicht von einem bequemen Standort aus hingefahren.“[15]

Besuche Maria Montessoris

Besonders am Anfang der 20er-Jahre gab es regen Austausch zwischen Maria Montessori und Lili Roubiczek. Lili hielt Maria Montessori stets auf dem Laufenden über die Entwicklungen des Wiener Hauses der Kinder. Auf Lili Roubiczeks Drängen hin kam Maria Montessori erstmals 1924 (lt. ..., Kramer 1923) nach Wien. Selbstverständlich war dieser Besuch ein großes Ereignis für die Arbeitsgemeinschaft und die Kinder. Maria Montessori beobachtete von der Besuchergalerie aus die Arbeit der Kleinen und war voll des Lobes und der Anerkennung. Sie hielt bei diesem Besuch auch Vorträge für Lehrerinnen und Eltern.

In den folgenden Jahren begleitete Lili Roubiczek – neben ihrer Tätigkeit in Wien – Maria Montessori oft auf Reisen, war als ihre Assistentin und Übersetzerin tätig. Die Anerkennung für die Wiener Montessori-Schule kommt in folgender Passage eines Vortrages Maria Montessoris in Berlin im Jänner 1927 zum Ausdruck: „Vielleicht ist es erstaunlich, daß nachstehender Vortrag in diesem Buch erscheint. Aber mich verbindet ein festes Band mit dem 10. Wiener Gemeindebezirk: die Wiener Montessori=Schule, die ich als „Scuola modella“ zu bezeichnen pflege. Viele glückliche Umstände sind hier zusammengetroffen: Eine schöne, mit Liebe und Sorgfalt bis in die scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten ausgedachte Einrichtung – ein wahres „Haus der Kinder“, die Lage der Schule in einem Arbeiterbezirke, die die Gewißheit gibt, daß sie nicht nur ihre pädagogische, sondern auch ihre soziale Aufgabe erfüllt. Und nicht zuletzt: Junge, fröhliche, begeisterte Menschen arbeiten hier mit dem Einsatz aller ihrer Kräfte für das „Werk des Kindes“. Möge es gelingen![16] Zwischen Lili Roubiczek und Maria Montessori gab es viele Diskussionen über Material und Methode. „Die Wiener Gruppe hatte mehr Spielraum und nahm sich mehr Freiheit in der Anpassung der Montessorischen Ideen an das, was ihrem Gefühl nach den Bedürfnissen ihrer Zeit und ihres Ortes angemessen war, als andere Anhänger-Gruppen. Das lag zum Teil an Lili Roubiczeks eigenständiger Persönlichkeit und, zumindest am Anfang, an Montessoris Einstellung zu ihr und der Einschätzung ihrer Qualitäten. Emma Plank sagte darüber: ‚Montessori vertraute Lili ausdrücklich – ich glaube, sie war die einzige unter ihren Schülerinnen, die experimentieren und das System erweitern konnte. Lili begleitete sie oft auf ihren Reisen, als Katalysator und als Dolmetscherin. Ihre Hingabe für Dr. Montessori war zu diesr zeit grenzenlos.‘ [17]

Maria Montessori besuchte Wien auch in den Jahren 1926 und 1930. Bei ihren Besuchen wurde sie von Lili Roubiczek und den Kindern vom Bahnhof abgeholt und wohnte auch in Lilis Wohnung (damals in der Rossauer Lände[18]).Maria Montessori besuchte Wien zum letzten Mal im Jahre 1936, als Lili Peller-Roubiczek schon nicht mehr in Wien weilte.

Kurse, Vorträge, Publikationen

Mit den Jahren stiegen der Bekanntheitsgrad und die öffentliche Anerkennung der Wiener Montessori-Schule; dies nicht zuletzt wegen Lilis reger Vortragstätigkeit und auch zahlreicher Publikationen in Zeitungen und Zeitschriften, besonders in der Zeitschrift der österreichischen Schulreform „Die Quelle“, später auch in der Zeitschrift für Psychoanalytische Pädagogik.

Ab 1925 wurden in der Troststraße auch Ausbildungskurse für Montessori-Kindergärtnerinnen und später auch für Montessori-Lehrerinnen abgehalten. Es kamen Studentinnen und Studenten aus ganz Europa zu diesen Kursen. Einer der Teilnehmer dieser Kurse war auch Erik Erikson. „ ... wir waren geschickt genug, daß sie nach dem ersten Jahr nicht mehr an die Gruppe gebunden war, sondern ... die Schriften Montessoris übersetzen, mit Montessori reisen, Kontakte in der Stadt suchen und den Ausbildungskurs organisieren und leiten konnte, ... während wir mit den Kindern arbeiteten.[19] Lili Roubiczek hatte einen sehr guten persönlichen Kontakt zum Mediziner und Sozialreformer Julius Tandler, der damals Stadtrat der Gruppe III (Wohlfahrts- und Gesundheitswesen) war und dem damit von 1920 – 1933 die Wiener Kindergärten unterstanden. Diesem Kontakt verdankten die Wiener Montessorianerinnen vieles. In städtischen Kindergärten wurden Montessori-Abteilungen eingerichtet, und Lili Roubiczek wurde Konsulentin für die Kindergartenfürsorge.

Die Wiener Montessori-Schule verfügte 1924 bereits auch über einen eigenen Verlag, den Selbstverlag der Wiener Montessorischule, über den Lili Roubiczek Folgendes schrieb: „Vor allem aber ist es der Zweck des Verlages, die an der Schule geleistete sorgfältige Beobachtungsarbeit an den Kindern zugleich zur Verbesserung aller Dinge zu verwerten, mit denen das Kind in Schule und Haus umgeben ist, also: Möbel, Gebrauchsgegenstände usw., mit anderen Worten: wir versuchten, die an der Schule geleistete wissenschaftliche Arbeit auf möglichst kurzem Wege wirtschaftlich nutzbar zu machen.“[20] Lili Roubiczek hatte die Idee, Möbel und Materialien auch zu exportieren. Der Verlag gab Bücher und Broschüren auch für Eltern und Erzieher heraus. Besonders stolz waren die Wiener auf die von Lili Roubiczek übersetzte Ausgabe der Vorträge Montessoris (1923 in Brüssel gehalten ...), die in 100 Exemplaren als Vorzugsausgabe gedruckt und von Maria Montessori handschriftlich signiert wurden: „Das Kind in der Familie“[21] erschien während Montessoris erstem Besuch in Wien (1924).

Die Schule in Wien 1., am Rudolfsplatz

(Bau eines neuen Montessori=Heimes.) Die Montessori-Schule in Favoriten muss im nächsten Jahr ihr bisheriges Heim verlassen und wird in ein neues Heim übersiedeln, in dem alle pädagogischen und hygienischen Forderungen der genialen Schöpferin der neuzeitlichen Kleinkinder=Erziehungsmethode Maria Montessori ihre Verwirklichung finden sollen. Lili Peller-Roubiczek, die Leiterin der Wiener Schule, will dort ein Musterheim errichten. Professor Franz Schuster hat die Baupläne bereits fertig gestellt und ein Modell zeigt das nette Häuschen mit der sonnigen breiten Terrasse, das entstehen soll. Die Montessori-Gesellschaft hat einen Aufruf erlassen, der bereits eine Reihe von Spenden eingebracht hat.“ [22] 

Mit der Planung dieser Schule als „Haus der Kinder“ tat sich für Lili Roubiczek die Möglichkeit auf, dieses einmalige Modell gemeinsam mit Franz Schuster, dem aus Dresden nach Wien zurückgekehrten Architekten (eines seiner Kinder besuchte die Montessori-Schule) nach Maria Montessoris Vorstellungen einer vorbereiteten Umgebung für die Entwicklung und die Entfaltung der Kinder zu gestalten.

Durch Lili Roubiczeks rege Anteilnahme am Wiener Geistesleben, weckte sie auch das Interesse vieler Persönlichkeiten und Lehrer aus den Bereichen Tanz, Bildender Kunst, Architektur, Biologie und Psychoanalyse. „Many outstanding teachers in this field shared their enthusiasm with us. I want to single out two: Robert Wälder, who tought us Child Developement and Trude Hammerschlag.“[23] Dr. Trude Hammerschlag war Kunstpädagogin und als solche ehemalige Schülerin des Reformers der Kunstpädagogik, Franz Cizek.[24] Lisl Braun, geb. Herbatschek unterrichtete Musik und wurde langjährige Mitarbeiterin Maria Montessoris. Christine Baer-Frisell[25] von der Rhythmik-Schule Hellerau-Laxenburg übernahm die rhythmische Erziehung.

Montessori-Pädagogik und Psychoanalyse – eine mögliche Synthese?

Ab den späten 20er-Jahren machte sich der Einfluss der Psychoanalyse auf die Erziehung bemerkbar. Lili Roubiczeks Vision war es, eine Synthese zwischen der Montessori-Pädagogik und der und den Erkenntnissen der Psychoanalyse herzustellen. Als Lili Roubiczek mit Maria Montessori 1928 in Helsingör an der „Weltkonferenz zur Erneuerung der Erziehung“ teilnahm, hörte sie Vorträge damals bekannter und auch anerkannter Psychoanalytiker. Besonders beeindruckt war sie von den Ausführungen Nelly Wolffheims, einer bekannten psychoanalytischen Kindergärtnerin, die mit Vehemenz darauf drang, dass sich Erzieher, besonders von Kleinkindern, mit der Psychoanalyse vertraut machen sollten, um die richtige Einstellung zum Kind zu bekommen: „Sowohl im Fröbel-Kindergarten als auch in den Montessori-Kinderhäusern wird manches bisher Anerkannte den Lehren der Freud‘schen Psychoanalyse zum Opfer fallen.[26] Durch Nelly Wolffheim wurde Lili Roubiczek erneut von der Wichtigkeit der Freud'schen Erkenntnisse überzeugt, und sie fühlte sich bestärkt, die Psychoanalyse mit den „wissenschaftlichen Einsichten Montessoris zu verbinden, wobei eine Vermischung der beiden unterschiedlichen Theorien zweifellos zu vermeiden“ sei, „da beide Konzepte einen ausgeprägten Eigencharakter haben,“[27] wie Lili Roubiczek in einem Brief an Clara Grunwald nach Berlin schrieb.1931 – 1934 hielt Anna Freud mit den Erzieherinnen Seminare ab. „We had beweekly seminars with Anna Freud where we learned how to observe children and to report for consultation.“[28] Einige Erzieherinnen besuchten Kurse am Wiener Psychoanalytischen Institut. Lili Roubiczek hielt an diesem Institut ebenso Vorträge über Montessori-Pädagogik. Sie wurde auch eingeladen, an einem Seminar für Kinderanalyse teilzunehmen, das Anna Freud für Kinderanalytiker hielt.

Lili Roubiczek hoffte, zwischen Anna Freud und Maria Montessori eine Verbindungherstellen zu können und Maria Montessori für die Psychoanalyse begeistern zu können. Ihre Hoffnung wurde jedoch enttäuscht: „Aber Anna Freud, die jüngere hatte sich schon so weit in das von ihrem Vater eroberte neue Gebiet und seine Art, die Seele zu betrachten, hinausgewagt, dass Maria Montessori ihr nicht mehr folgen konnte ...“[29] Dies war wahrscheinlich der Anfang der Entfremdung zwischen Maria Montessori und Lili Roubiczek. „This probably was the beginning of the loosening of their bond.“[30]

Ab 1932 veröffentlichte Lili Roubiczek Artikel in der Zeitschrift für Psychoanalytische Pädagogik: „Die wichtigsten Theorien des Spiels“ (1932) oder „Gruppenerziehung des Kleinkindes vom Standpunkt der Montessori-Pädagogik aus“ (1933). „It seems important that I stress the fact that her contributions were not restricted to offering psychoanalytic understanding of and to educators, but also went in the other direction and helped psychoanalysts learn much about education. One of her early papers, printed in 1932, in the Zeitschrift für Psychoanalytische Pädagogik, was published in a special issue on ‚Playing and Games‘ ...“[31]

Lili Esther Peller-Roubiczek

Im August 1933 heiratete Lili Roubiczek den Mediziner Sigismund Peller. Er war wie sie jüdischer Abstammung und engagierter Sozialist. Die Hochzeit fand im Wiener Stadttempel statt. „She found her fulfillment when she met Sigismund Peller and married him in 1933. Her dedication to him and his work were the cor of her life from then on.“[32] Einige Autoren (Zwiauer, Bittner) äußern die Vermutung, dass die zwischen Maria Montessori und Lili Peller-Roubiczek eingetretene Distanz ihren Grund in dieser „linken“ Heirat gehabt hätte. In einem Brief, den Lili Peller-Roubiczek an ihre Berliner Mitstreiterin Clara Grunwald kurz vor ihrer Heirat schrieb, ist sehr wohl von sachlichen Differenzen die Rede: „Liebe Frau Grunwald, vielen Dank für Ihre wohlwollende Kritik zu meinem Aufsatz in der Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik. Der Dottoressa hat er nicht gefallen, sie ist über meine ‚Verschmelzung‘ ihrer Pädagogik mit der Psychoanalyse sehr verärgert. Sie schrieb mir einen bitterbösen Brief und hat mir jede weitere ‚Verschmelzung‘ ihrer Theorie mit der Psychoanalyse untersagt. Sie will anscheinend lieber einseitig bleiben, als etwas von ihrer Entdeckung abzugeben. Sie kann nicht akzeptieren, daß wir gerade heute im Gesamtbild der Erziehung eine andere Bewertung vornehmen müssen. Nicht nur als psychoanalytische Erzieher. Ich habe den Eindruck, daß die Dottoressa einzig und allein über ihre Pädagogik bestimmen will. Ihr liegt das Herrschen schon im Blut! Die Montessori-Pädagogik ist ebenso wenig Ende und Vollendung der Erziehungslehre, wie irgendeines der vorangegangenen Erziehungssysteme. Soll ich mich um eine Versöhnung bemühen? Was raten Sie mir, die vor Jahren in ähnlicher Situation war?“[33]

Mit der Änderung der Machtverhältnisse nach den Februarereignissen 1934 wurde die Lage für viele Mitarbeiterinnen des Kinderhauses, die vielfach jüdischer Herkunft und/oder sozialdemokratisch waren, gefährlich. (Die Schule konnte mit viel Glück und Diplomatie bis 31. März 1938 bestehen bleiben.) Lili Peller-Roubiczek und ihr Mann verließen Wien (Februar oder März 1934) Hals über Kopf. „Wir kamen in der Früh in die Schule, und da war die Lili nicht da. Niemand am Rudolfsplatz hat etwas gewusst.“[34] Hilde Fischer wurde die Leitung des Kinderhauses am Rudolfsplatz übertragen.

Lili Peller-Roubiczek und Dr. Sigismund Peller emigrierten nach Palästina und 1938 in die USA, wo Lili als Psychoanalytikerin bis zu ihrem Tod 1966 tätig war.

 

Literatur

Artikel aus der Neuen Freien Presse vom 25. Mai 1928 zitiert nach: Eichelberger, Harald, Freiheit für die Schule, Wien 1997.

Eichelberger, Harald, Freiheit für die Schule. Wien 1997.

Hammerer, Franz, Maria Montessoris pädagogisches Konzept. Anfänge der Realisierung in Österreich. Wien 1997.

Ida-Seele-Archiv; Akte: Nelly Wolffheim, Nr. 1/2. Zitiert nach: Berger, Manfred, Lili Esther Peller-Roubiczek. Ihr Leben und Wirken für die Montessori, Pädagogik. In: Das Kind. Halbjahreszeitschrift für Montessori-Pädagogik, Heft 20, Würzburg 1996.

Kramer, Rita, Maria Montessori. Biographie. Frankfurt/M. 1983.

Montessori, Maria, Das Kind in der Familie und andere Vorträge, Selbstverlag der Montessorischule, Wien X., Schölers Buchdruckerei und Verlag, Wien, XIX., Döblinger Hauptstraße 3, o. J., Exemplar Nr. 2.

Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966.

Roubiczek Lili, Das Wiener „Haus der Kinder“. In: Montessori, Maria, „The Call of Education“ Nr. 3, 4 von 1924.

Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924.

Tervooren, Helga, Montessori-Pädagogik und rhythmisch-musikalische Erziehung im Kontext reformpädagogischer Modelle, Essen 1999.

Kühn, Axel, D., Alexander S. Neill, Reinbeck 1995.

Zwiauer, Charlotte, Emma N. Plank(-Spira) (1905-1990), Von der Montessori-Pädagogik zur psychoanalytischen Pädagogik. In: Frauen im Umkreis des Austromarxismus, Mitteilungen des Instituts für Wissenschaft und Kunst, 50. Jg., Wien 1995.

Literaturangaben



[1]             Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924, ohne Seitenangabe

[2]             Kramer, Rita, Maria Montessori. Biographie. Frankfurt/M. 1983, S. 342.

[3]             Kramer, Rita, a.a.O., S. 343.

[4]             Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924, ohne Seitenangabe

[5]             Maria Montessori spricht von der selbst bestimmten, die eigene Entwicklung und Entfaltung tragenden
                  und bestimmenden Arbeit des Kindes an sich selbst.

[6]             Kramer, Rita, a.a.O., S. 346.

[7]             Roubiczek Lili, Das Wiener „Haus der Kinder“. In: Montessori, Maria, „The Call of Education“
                  Nr. 3, 4 von 1924, ohne Seitenangabe

[8]             Roubiczek Lili, Das Wiener „Haus der Kinder“. a.a.O., ohne Seitenangabe

[9]             Roubiczek Lili, Das Wiener „Haus der Kinder“. a.a.O., ohne Seitenangabe

[10]           Kramer, Rita, a.a.O., S. 343.

[11]           Kramer, Rita, a.a.O., S. 343.

[12]           Hammerer, Franz, Maria Montessoris pädagogisches Konzept. Anfänge der Realisierung in Österreich.
                  Wien 1997,  S. 53.

[13]           Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 3 und 4.

[14]           Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 3 und 4.

[15]           Plank, Emma, in Hammerer, Franz, a.a.O., S. 52.

[16]           Eichelberger, Harald, Freiheit für die Schule. Wien 1997, S 160.

[17]           Kramer, Rita, a.a.O., S. 349.

[18]           Vgl. dazu auch Hammerer, Franz, a.a.O., S. 184.

[19]           Zwiauer, Charlotte, Emma N. Plank(-Spira) (1905-1990), Von der Montessori-Pädagogik zur
                  psychoanalytischen Pädagogik. In: Frauen im Umkreis des Austromarxismus, Mitteilungen des Instituts
                  für Wissenschaft und Kunst, 50. Jg., Wien 1995, S. 24.

[20]           Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924

[21]           Montessori, Maria, Das Kind in der Familie und andere Vorträge, Selbstverlag der Montessorischule, Wien X., Schölers Buchdruckerei und Verlag, Wien, XIX., Döblinger Hauptstraße 3, o.J., Exemplar Nr. 2, handsigniert.[Ein Teil dieser Vorträge wurde von Dr. M. Montessori 1923 in Brüssel gehalten und im gleichen Jahre in französischer Sprache in der Zeitschrift „La Femme Belge“ veröffentlicht. Die vorliegende Übersetzung wurde in der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Montessorischule besorgt.] Von diesem Werke wurden im Auftrag der Montessori=Schule Wien, X. in Schölers Buchdruckerei und Verlag, Wien Döbling, 100 Exemplare als Vorzugsausgabe gedruckt und von Frau Doktor Maria Montessori handschriftlich signiert. Und man hörte auf der Erde eine zitternde Stimme, die man noch nie gehört hatte – sie kam aus einer Kehle, die noch niemals vibriert hatte.

[22]           Artikel aus der Neuen Freien Presse vom 25. Mai 1928 zitiert nach: Eichelberger, Harald,
                  Freiheit für die Schule, Wien 1997, S. 103.

[23]           Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 6.

[24]           Vgl. Zwiauer, Charlotte, Emma N. Plank(-Spira) (1905-1990), Von der Montessori-Pädagogik zur
                  psychoanalytischen Pädagogik. a.a.O., S. 24.

[25]           Vgl auch: Tervooren, Helga, Montessori-Pädagogik und rhythmisch-musikalische Erziehung im
                  Kontext reformpädagogischer Modelle, Essen 1999, S. 238 ff. und Kühn, Axel, D.,
                  Alexander S. Neill, Reinbeck 1995, S. 51 ff.

[26]           Ida-Seele-Archiv; Akte: Nelly Wolffheim, Nr. 1/2. Zitiert nach: Berger, Manfred, Lili Esther Peller-Roubiczek.
                  Ihr Leben und Wirken für die Montessori, Pädagogik. In: Das Kind. Halbjahreszeitschrift für Montessori-Pädagogik,
                  Heft 20, Würzburg 1996, S. 94.

[27]           Ida-Seele-Archiv; Akte: Clara Grunwald, Nr. 1/2/3/4. Zitiert nach: Berger, Manfred,
                  Lili Esther Peller-Roubiczek. Ihr Leben und Wirken für die Montessori, Pädagogik. a.a. O, S. 94.

[28]           Memorial, S. 7

[29]           Kramer, Rita, a. a. O., S. 380.

[30]           Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 7.

[31]           Eckstein, Rudolf, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 23 f.

[32]           Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 11.

[33]           Ida-Seele-Archiv; Akte: Clara Grunwald, Nr. 1/2/3/4. Zitiert nach:
                  Berger, Manfred, Lili Esther Peller-Roubiczek. Ihr Leben und Wirken für die Montessori, Pädagogik. a.a.O., S. 88/89.

[34]           Hammerer, Franz, a.a.O., S. 201.