Montessori-Pädagogik

„Wenn wir sprächen von einer „Hilfe für die menschliche Person, ihre Unabhängigkeit zu erobern“, von einem „Mittel, sie von der Unterdrückung durch alte Vorurteile über die Erziehung zu befreien“, dann würde alles klar sein. Die menschliche Personalität muss in den Blick genommen werden und nicht eine Erziehungsmethode: die Verteidigung des Kindes, die wissenschaftliche Erkenntnis seiner Natur, die Proklamation seiner sozialen Rechte müssen an die Stelle der zerstückelten Weisen, die Erziehung zu konzipieren, treten.“ (Maria Montessori, Über die Bildung des Menschen)

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Notizen über die Reden und Schriften Maria Montessoris

Die zugänglichen Schriften und Bücher Maria Montessoris sind mit ziemlicher Sicherheit nur der kleinere Teil dessen, was an schriftlich festgehaltenen Aussagen der Pädagogin vorliegt. Fast die gesamte literarische Diskussion in der Nachkriegszeit (ab 1945) stützte sich auf die frühe deutsche Übersetzung des „Metodo ...“ (Selbsttätige Erziehung im frühen Kindesalter) von 1913 und die 1926 erschienene Übersetzung der „L’autoeducazione ...“ („Montessori-Pädagogik für Schulkinder“). (Montessori, Maria: Il metodo della pedagogia scientifica applicato all'educazione infantile nelle case dei bambini, Città di Castello 1909; dt. Übers.: Selbsttätige Erziehung im frühen Kindesalter, Stuttgart 1913, Neuausgabe: Die Entdeckung des Kindes (Hrsg. P. Oswald und G. Schulz-Benesch), Feiburg/Br. 1969; und L’autoeducazione nelle scuole elementari, Roma 1916; dt. Übers.: Montessori-Erziehung für Schulkinder, Stuttgart 1926, Neuausgabe: Schule des Kindes (Hrsg. P. Oswald und G. Schulz-Benesch) Freiburg/Br. 1976)

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Maria Montessori – der Zugang zum Selbstbildungsprozess

Im Zentrum frühen Forschungsinteresses Maria Montessoris stand das wissenschaftliche Studium der Aufmerksamkeit, gefasst unter der Bezeichnung „psychische Re-aktionen“ sowie die experimentelle Untersuchung der Anregungsbedingungen. Für diesen Untersuchungsansatz griff Maria Montessori auf die einschlägigen Forschungsarbeiten von Jean Gaspard Itard und Eduard Séguin zurück. Maria Montessori war außerdem von einem ihr äußerst wichtigen Forschungsinteresse bei diesen Studien geleitet: dem Studium der Entwicklung des Kindes, und zwar nicht als Voraussetzung erster kinderpsychologischer Erkenntnisse, sondern als Beobachtung kindlicher Selbstäußerungen unter Gewährung von Entwicklungsfreiheit in konkret gestalteten pädagogisch-didaktischen Situationen. (Holtstiege, Hildegard, Maria Montessori und die reformpädagogische Bewegung)

Siehe auch: Eichelberger, Harald: Handbuch der Montessori-Didaktik. Innsbruck 1997. StudienVerlag.

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Arbeitsmappe aus dem Montessori-Kurs

Schwester Alma: ARBEITSMAPPE AUS DEM MONTESSORI-KURS

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