Montessori-Pädagogik

„Wenn wir sprächen von einer „Hilfe für die menschliche Person, ihre Unabhängigkeit zu erobern“, von einem „Mittel, sie von der Unterdrückung durch alte Vorurteile über die Erziehung zu befreien“, dann würde alles klar sein. Die menschliche Personalität muss in den Blick genommen werden und nicht eine Erziehungsmethode: die Verteidigung des Kindes, die wissenschaftliche Erkenntnis seiner Natur, die Proklamation seiner sozialen Rechte müssen an die Stelle der zerstückelten Weisen, die Erziehung zu konzipieren, treten.“ (Maria Montessori, Über die Bildung des Menschen)

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Kindliche Erlebniswelten für die Selbstentfaltung des Kindes

Unsere Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit beruht ganz auf der Seele des Kindes, jenes Kindes, das sich in Freiheit hat entfalten können.“ Maria Montessori (Aus dem Vortrag an der Universität zu Berlin am 27.10.1922)

Zitiert aus: Eichelberger, Harald: Kindliche Erlebniswelten für die Selbstentfaltung des Kindes. In Zwiauer, Charlotte & Eichelberger, Harald (Hrsg.), Das Kind ist entdeckt. Picus-Vlg. Wien 2001

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Spurensuche – auf den Lebensspuren von Lili Esther Peller-Roubiczek und der Wiener Montessori-Bewegung

Wer sich auf pädagogische Spurensuche ins Wien der Zwischenkriegszeit begibt und sich für reformpädagogische Erneuerung interessiert, stößt unweigerlich auf eines der interessantesten Kapitel der Montessori-Bewegung. Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und sozialen Elends im Wien der frühen 20er-Jahre unseres Jahrhunderts war eine Gruppe junger Frauen um Lili E. Roubiczek und Emma (Nuschi) Plank mit Unterstützung ausländischer Hilfsorganisationen bemüht, wenigstens die materielle Not der Kinder in dieser Stadt zu mildern. Aus diesem Grund wurde auch ursprünglich das Wiener „Haus der Kinder“ gegründet – mit einem zweifachen Ziel: „Es sollte eine erster Versuch der Montessori-Methode in Österreich sein und gleichzeitig für eine Anzahl von Kindern gute Ernährung, Körperpflege und saubere, geheizte Aufenthaltsräume zur sicherstellen. Aus diesen Zielen ergab sich ein Arbeitsfeld, das über den Rahmen der meisten anderen Montessori-Schulen hinausging.“ schrieb Lili Peller-Roubiczek 1924. Sie war wohl die zentrale Persönlichkeit und Initiatorin der damaligen Montessori-Bewegung. Wer war Lili Esther Roubiczek (ab 1933 verehelichte Peller)? (Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924, ohne Seitenangabe.)

Zitiert aus: Brigitte Eichelberger: Spurensuche - auf den Lebensspuren von Lili Ester Peller-Roubiczek und der Wiener Montessori-Bewegung. In: Zwiauer, Charlotte & Eichelberger, Harald (Hrsg.): Das Kind ist entdeckt. Picus-Vlg. Wien 2001.

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Studienbibliothek - Montessori-Pädagogik

Studienbibliothek / Mediathek an der Pädagogischen und Berufspädagogischen Akademie des Bundes in Wien / Abt. Pädagogik

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Die Geschichte der Wiener Montessori-Bewegung von 1921/22 bis jetzt

In den Jahren 1921/22, nach dem Studium der Psychologie bei Karl Bühler in Wien und begeistert von der Pädagogik Maria Montessoris, deren Ausbildungskurs sie 1920 in London besucht hatte, begann die Pragerin Lili Roubiczek gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen das erste HAUS DER KINDER in Wien 10., Troststraße 98 aufzubauen.

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Die Geschichte der Montessori-Bewegung in den Jahren 1922 – 1938 in Wien

1992 jährte sich zum vierzigsten Mal der Todestag der großen Pädagogin und Ärztin Maria Montessori, und mehr als 70 Jahre ist es nun her, dass in Wien das erste Haus der Kinder gegründet worden ist. Nach dem Studium der Psychologie bei Karl Bühler in Wien und begeistert von der Pädagogik Maria Montessoris, deren Ausbildungskurs sie 1920 in London besucht hatte, begann die Pragerin Lili Roubiczek gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen in den Jahren 1921/22 das erste HAUS DER KINDER in Wien 10., Troststraße 98 aufzubauen.

Zitiert aus: Eichelberger, Harald: Die Geschichte der Montessori-Bewegung in den Jahren 1922 – 1938 in Wien. In: Haberl, Herbert: Montessori-Pädagogik. Beiträge zu Theorie und Praxis, Wien 1994.

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