Dalton-Gruppenorganisation

Früher sollte eine Klasse zuhören oder arbeiten. In Stille. Nach der Erklärung für die ganze Klasse kamen das individuelle Wiederholen, Einüben, Anwenden. Raum und Gelegenheit, einen eigenen Weg zu suchen, gab es dabei nicht. Dennoch wollen die Kinder selber neue Sachen entdecken, eine Entdeckungsreise durch den Lernstoff machen. Die Lernumgebung soll Kinder herausfordern, solch eine Entdeckungsreise anzufangen. Selber aktiv Probleme zu lösen, lehrt Kinder, selbständig nachzudenken und besser zu verstehen. Still sitzen und den Mund halten sind nicht die Eigenschaften, für welche man ein Kind belohnen sollte. Wichtiger für die Entfaltung des Menschen ist es zu lernen, wie Freiheit handzuhaben ist. Die Schule kann vermitteln, dass Freiheit etwas anderes bedeutet als Zügellosigkeit.

Röhner, Roel: Dalton-Gruppenunterricht. In: Eichelberger, Harald: Lebendige Reformpädagogik. Innsbruck 1997. StudienVerlag

Roel Roener

Dalton-Gruppenorganisation

Ich wünsche mir eine Bäckerei. Jeden Tag backe ich entzückendes, warmes Brot. Meine Kunden kommen lachend in den Laden und haben so viel Auswahl, dass sie kaum wissen, für welches Brot sie sich heute entscheiden sollen. Es riecht so herrlich, am liebsten fangen alle gleich mit dem Essen an.

Einführung

Früher sollte eine Klasse zuhören oder arbeiten. In Stille. Nach der Erklärung für die ganze Klasse kamen das individuelle Wiederholen, Einüben, Anwenden. Raum und Gelegenheit, einen eigenen Weg zu suchen, gab es dabei nicht. Dennoch wollen die Kinder selber neue Sachen entdecken, eine Entdeckungsreise durch den Lernstoff machen. Die Lernumgebung soll Kinder herausfordern, solch eine Entdeckungsreise anzufangen. Selber aktiv Probleme zu lösen, lehrt Kinder, selbständig nachzudenken und besser zu verstehen. Still sitzen und den Mund halten sind nicht die Eigenschaften, für welche man ein Kind belohnen sollte. Wichtiger für die Entfaltung des Menschen ist es zu lernen, wie Freiheit handzuhaben ist. Die Schule kann vermitteln, dass Freiheit etwas anderes bedeutet als Zügellosigkeit.

Ein Kind kann nicht früh genug damit anfangen zu lernen, die eigenen Möglichkeiten handzuhaben. Deswegen ist das Prinzip der Freiheit in einer Daltonschule so wichtig. Ein sechsjähriges Kind wird die Freiheit in anderer Weise erleben als ein zwölfjähriges. Beide sollen aber Möglichkeiten haben, um ihre eigene Form der Freiheit zu erleben und auch die Grenzen zu entdecken, bis zu welchen sich ihre Freiheit ausdehnen kann. Mit dem auferlegten Pensum bekommt ein Kind das Gefühl für Mitverantwortung. Und mit der Anregung dieser Verantwortung können wir schon früh anfangen.

Das häusliche Pensumbrett

Wir führen das häusliche Pensum als erste Pensumaufgabe ein und machen Kinder damit schon bald mitverantwortlich für den „Haushalt“ des Klassenzimmers. Wir reden dabei bewusst von „Pensum“, weil wir mit dem häuslichen Pensum und mit dem später angebotenen „Arbeitspensum“ deutlich machen wollen, dass der Begriff Pensum mit Verantwortung identisch ist. Alle Kinder der Klasse sind beim häuslichen Pensum einbezogen. Der Lehrer hat beschlossen, welche häuslichen Aufgaben von den Kindern geleistet werden können:

  • Pflanzen gießen,
  • Tische sauber machen,
  • Wandtafel reinigen,
  • Schränke aufräumen,
  • Materialien austeilen.

In unserer Schule fertigten wir ein spezielles häusliches Pensumbrett in der Gestalt eines Apfels an. Wir machten es aus Sperrholz und färbten es grün. Für jede Aktivität wurde ein Symbol oder Piktogramm entworfen. Solange Kinder noch nicht lesen können, ist ein Symbol notwendig; später können wir für ältere Kinder die Begriffe für die häuslichen Aktivitäten benutzen.

Die Karten mit den Piktogrammen sind am Apfel befestigt worden. Von jedem Kind in der Klasse ist eine Fotografie auf eine kleine Karte geklebt worden, der Name wurde darunter geschrieben. Der Lehrer kann für jeden Tag oder für jede Woche mit der Gruppe besprechen, welche Kinder bestimmte Aktivitäten verrichten werden. In diesem Augenblick weiß auch jedes Kind, wer für welche Aufgabe verantwortlich ist und so findet spontan eine Art sozialer Kontrolle statt.

Wenn wir auch die jüngsten Kinder in unseren Schulen in den Arbeitsprozess einbeziehen, sie mitverantwortlich machen wollen, so werden wir ihnen auch Einsicht in den Prozess geben müssen. Es versteht sich, dass dies nur teilweise möglich und notwendig ist. Helen Parkhurst sagt irgendwo in ihrem Buche „Education on the Dalton Plan“[1]: „Give the children the goal of the activities“ (Gebt den Kindern das Ziel der Aktivitäten). Das Einsicht-Vermitteln fördert die Beteiligung und wenn Kinder wissen, wie der Tag verlaufen wird, wird dies das Mitdenken in der Programmorganisation sogar fördern.

Die Tagesrhythmuspakete geben die Möglichkeit, das Programm eines jeden Tages zu visualisieren. Der Effekt ist, dass die Kinder sich an die Struktur des Schullebens gewöhnen und gleichzeitig ein Gefühl der Sicherheit vermittelt wird. Jetzt, wo wir den Auftrag haben, den Integrationsunterricht zu gestalten, sowohl in Österreich wie in den Niederlanden, bieten die Tagesrhythmuspakete Möglich­keiten für:

  • lebhafte Kinder,
  • Kinder mit Versagensangst,
  • träumerische Kinder,
  • initiativlose Kinder.

Vorbereitung

Entschließen Sie sich, welche Karten an der Wand hängen können, rechnen Sie dabei mit einem Raum für etwa 10 Karten. Hängen Sie die Karten so hoch, oder besser so niedrig, dass die Kinder sie selbst aufhängen können. Die Karten haben Symbole, Piktogramme für alle Aktivitäten. Mit diesen Karten in der richtigen Reihenfolge können wir das Programm für einen Morgen, einen Nachmittag oder für einen ganzen Tag angeben.

Einführung

Wenn Sie die Karten bei den Kindern einführen, nehmen Sie eine Karte nach der anderen, Karte für Karte einzeln. Die erste Karte betrifft das Kreisgespräch, das Miteinanderreden über das, was in diesem Augenblick wichtig ist. Karte 1 hat das Symbol für diese Aktivität und sie wird aufgehängt, nachdem die Aktivität stattgefunden hat. Kinder verstehen das Symbol besser, wenn sie sich soeben mit dieser Aktivität beschäftigt haben. Eine Karte mit einem Pfeil hängt unter der Karte, die anzeigt, womit die Klasse gerade beschäftigt ist und deutet in die Richtung der folgenden Aktivität. Nach einer „Sitzaktivität“ kommt immer eine Übergangsaktivität. Meine Erfahrung ist, daß Schulen in Ländern wie Tschechien und Österreich diesem Wechsel viel Aufmerksamkeit schenken, mehr, als dies in den Niederlanden der Fall ist.

Für Daltonschulen ist das Pensum das Mittel, um die Ausgangspunkte zu realisieren. Sogar die jüngsten Kinder in der Schule (in den Niederlanden gehen sie gleich nach dem vierten Geburtstag zur Schule!) arbeiten mit Pensen. Das Arbeitspensum hat eine deutliche Struktur, womit wir den jüngsten Kindern Aufgaben bewusst machen. Das Pensum soll sehr klar umschrieben werden und die damit verbundene Verantwortung soll von den Kindern getragen werden können. Weil es wichtig ist, dass wir die Aufgaben für die Kinder visualisieren, benutzen wir ein Pensumbrett.

Das Arbeitspensumbrett für die jüngsten Kinder sieht folgendermaßen aus:

In der waagerechten Linie, an der Oberseite des Brettes, sind die Symbole für die unterschiedlichen Aktivitäten aufgenommen worden. Zur linken Seite des Brettes, in senkrechter Linie, finden wir die Namen der Kinder. Auch Kinder, die noch nicht lesen können, sind imstande dieses Brett zu benutzen, um zu zeigen, welche Aktivität sie verrichtet haben. Zum Brett gehört ein Korb mit Stiften in mehreren Farben. Jeder Tag der Woche hat in einer Daltonschule eine feste Farbe: der Montag ist z.B. rot, der Dienstag blau, der Mittwoch orange, der Donnerstag grün, der Freitag gelb. In einer Daltonschule haben Kinder während der Pensumstunden die Freiheit, selber eine Aktivität zu wählen.

Bei den jüngsten Kindern gibt es täglich Zeiten, in denen sie mit dem Pensumbrett arbeiten, aber auch Zeiten, wo der Lehrer bestimmt, was gemacht werden soll. Wenn es eine Daltonstunde gibt, wählt das Kind eine Aktivität des Pensumbrettes, macht sich an die Arbeit und zeigt sie dem Lehrer, nachdem es mit der Aktivität fertig ist. Dann geht es zum Pensumbrett und steckt einen Stift in das Loch am Kreuzpunkt seines/ihres Namens und der Aktivität. Die Aktivitäten, etwa neun pro Woche, bilden das Wahlprogramm. Nach einer Woche bildet das Wochenpensumbrett eine Art von Matrix, worauf die Lehrerin allerhand Daten lesen kann, es bildet dann ja eine Zusammenfassung der Wahlaktivitäten aller Kinder. Die Lehrerin schreibt diese Daten in eine „Folgemappe“. Meistens arbeiten die jungen Kinder morgens mit dem Pensumbrett. Alle Kinder haben nach dem Kreisgespräch eine Wahl. Wer fertig ist, kann noch eine zweite Aktivität wählen. Für den Lehrer ist es wichtig zu beobachten, welche Aktivitäten von den Kindern gewählt werden und wer mit wem zusammenarbeitet. Dadurch, dass man die Kinder beauftragt, mit dem Pensum fertig zu werden, regen wir das Gefühl der Verantwortung und Beteiligung an. Das fertige Pensum wird mittels des „Tagesfarbenstiftes“ markiert.

Das Arbeitspensum enthält im zweiten Teil des „Unterbaues“ schon eine andere Charakteristik. Unter „Unterbau“ versteht man in den Niederlanden die unteren, niedrigsten Klassen. Das Wochenpensumbrett wird auch in der Gruppe, die an die Kleinkindergruppe (Kindergartenalter) anschließt, benutzt. In den Niederlanden ist dies Gruppe 3, im Alter von 6 – 7 Jahren. Sobald die Kinder lesen können, ersetzt man die Karten mit den Symbolen durch Karten mit den Namen der unterschiedlichen Fachgebiete. Die Erklärung des Pensums ist meistens kurz. Das ist möglich, weil das Pensum im Anfang nur Aufgaben enthält, die die Kinder selbständig erledigen können. Um Kinder einen Pensumprozess zu lehren, ist es in der Anfangsphase wichtig, dass sie imstande sind, mit dem Pensum innerhalb der gesetzten Zeit fertig zu sein.

Neuer Lernstoff wird in anderen Phasen angeboten, nach der Erklärung folgt immer kurz das Üben. Weiteres Üben kann innerhalb des Pensummodells sehr gut stattfinden. Den Kindern wird gelehrt, die Zeit so gut wie möglich einzuteilen. Neben der Verarbeitung der Aufträge ist es gut, der Planung Aufmerksamkeit zu schenken. In dieser Phase wird etwa eine Stunde morgens mit dem Pensum gearbeitet, am Nachmittag gibt es noch Zeit, um das Pensum fertig zu machen, wenn dies notwendig sein sollte.

Das Pensum besteht zumeist aus drei Teilen, z.B. Rechnen, Schreiben und Lesen.[2] Das Angebot wechselt jeden Tag. Jedes Kind darf selber die Reihenfolge für die Erledigung der Pensumteile bestimmen, aber auch den Ort, wo es arbeiten möchte. Dieser kann auch außerhalb des Klassenzimmers sein. Überdies ist das Zusammenarbeiten mit andern Kindern erlaubt. Die selbständige Arbeit gibt dem Lehrer die Möglichkeit, (Gruppen von) Kindern Sonderhilfe zu leisten. Während der Pensumstunden herrscht ein lebhaftes Treiben in der Klasse. Kinder fühlen sich verantwortlich für den Verlauf der Sachen und darum findet Beratung flüsternd statt. Aber wenn der Lehrer mit Sonderhilfe beschäftigt ist, so stört man ihn nicht, weil die Kinder das Prinzip von „aufgeschobener Aufmerksamkeit“ gelernt haben. Aufgeschobene Aufmerksamkeit bedeutet, dass die notwendige Hilfe in diesem Augenblick nicht vom Lehrer geleistet werden kann, aber später wohl. Der Lehrer legt z.B. einen roten Apfel auf seinen Tisch, und dies bedeutet, dass er nicht für jedermann zur Verfügung ist, sondern sich mit einem bestimmten Kind oder mit einer Gruppe von Kindern beschäftigen möchte. Kinder werden in dieser Weise auch angeregt, mit andern zusammenzuarbeiten oder andere um Hilfe zu bitten. In einer Daltonklasse sind wir zusammen verantwortlich. Wenn ein Teil des Pensums fertig ist, steckt das Kind auch hier einen Stift an der richtigen Stelle ins Pensumbrett.

In Gruppe vier arbeitet man nicht mehr mit diesem Brett, sondern hier gibt es ein Pensumbrett für alle Tage der Woche. Der Lehrer schreibt das Pensum für den Tag mit der entsprechenden Farbe auf das Pensumbrett. Dieses Brett hat dieselbe Einteilung wie die Pensumkarte der Schüler. Oft werden die Pensumkarten in ein Pensumbüchlein für sechs Wochen aufgenommen. Die Kinder schreiben das Pensum vom Brett ab und wissen also, um welche Aufgaben es sich handelt. Jedes Kind darf selber entscheiden, mit welcher von den drei Aufgaben es sich zuerst beschäftigen will. Manchmal entschließen sie sich in einer kleinen Gruppe dazu und treffen Arbeitsverabredungen mit anderen. Wenn ein Teil des Tagespensums fertig ist, malen die Schüler mit der Tagesfarbe ein Quadrat hinter die Aufgabenstellung im Pensumbüchlein. Nachdem alle Aufgaben gemacht worden sind, wird die gemachte Arbeit zusammen mit dem Pensumbüchlein dem Lehrer gegeben. Der Lehrer schreibt die Beurteilung ins letzte Quadrat auf der Pensumkarte und übernimmt diese Daten in einer „Folgemappe“.

Für das Wochenpensum im Oberbau (das sind die höchsten Klassen) werden Wochenpensen benutzt, nachdem die Kinder zuerst gelernt haben, die Arbeit für eine halbe Woche über mehrere Tage zu verteilen. Wiederum gilt, dass Kinder, wenn sie möglichst selbständig arbeiten sollen, lernen müssen, die gebotene Freiheit handzuhaben. Sie bestimmen ja selbst die Reihenfolge der Tätigkeiten, das Arbeitstempo und in erster Instanz auch, auf welche Weise man ihnen helfen könnte.

Die Pensumerklärung ist kurz und zweckmäßig. Beim Daltonunterricht legt man großen Wert auf selbstentdeckendes Lernen, und zu diesem Ausgangspunkt gehört daher keine lange und vollständige Erklärung aller Lernstoffunterteilungen. Die Gefühle der Beteiligung und der Befriedigung des selbstentdeckenden Lernens bewirken ein Lernergebnis, welches das Ergebnis bei ausführlicher Klassenerklärung weit übertrifft. Der Lehrer kann individuellen Kindern oder kleinen Gruppen Sonderhilfe leisten, während eine größere Gruppe imstande ist, sich selbständig mit dem Pensum zu befassen.

Eine Daltonschule kennt Pensumstunden oder Daltonstunden für individuelle Arbeit und gemeinschaftliche Stunden für ergänzende Erklärung, Geographie, Geschichte, Musik, Körpererziehung und die kreativen (musisch-technischen) Fächer. Beide kommen abwechselnd und täglich vor.

Während der Daltonstunden haben die Kinder die Freiheit,

  • selber die Arbeit einzuteilen,
  • selber das Arbeitstempo zu bestimmen,
  • zu wählen zwischen individueller Arbeit oder Zusammenarbeit,
  • jede Auskunftsquelle und Hilfe zu benutzen,
  • einen anderen Arbeitsraum als das Klassenzimmer zu wählen.

Das ganze Wochenpensum wird auf ein Pensumbrett geschrieben, das dieselbe Einteilung wie die Pensumkarte für die Schüler hat. Für jedes Lernfach werden die unterschiedlichen Aufgaben in mehreren Farben in der Reihenfolge der Tage aufgeschrieben. Die Kinder bekommen eine geschriebene und kopierte Pensum­karte, weil das Abschreiben eines vollständigen Wochenpensums zu viel Zeit­verlust verursachen würde.

Pensumkontrolle

Wenn das Wochenpensum fertig ist, muss dieses angeschaut werden und man überprüft, ob der Lernstoff auf die richtige Weise verarbeitet worden ist. Oft gibt es dann ein Kontrollpensum, um zu sehen, ob das Kind den Lernstoff beherrscht. Wenn notwendig, folgt eine Wiederholungs- oder re-teaching-Aufgabe.

Für das Controlling der Arbeit benutzt man mehrere Möglichkeiten:

  • Der Lehrer überprüft zusammen mit dem Schüler die Arbeit. Es ist ein direktes Verfahren, das anregend wirkt. Fehler können sofort besprochen werden. Es ist aber auch eine zeitraubende Weise, daher wird diese mit nur einigen Kindern pro Woche angewendet und besonders bei jenen Kindern, die es am meisten brauchen.
  • Der Lehrer überprüft die Arbeit allein. Vielleicht die genaueste Weise, aber bestimmt nicht eine Weise, um Kinder mitverantwortlich für die Qualität der Arbeit zu machen.
  • Die Kinder korrigieren selbst einen Teil der Arbeit. Selbstkorrektur (selber Nachschauen) findet den Ursprung in den Daltonprinzipien. Wir müssen uns dabei wohl vergegenwärtigen, daß es auch in diesem Bereich einen Wachstumsprozeß gibt. Anschauen will gelernt sein. Der Lehrer vermerkt die vom Schüler kontrollierte Arbeit auf der Pensumkarte und schreibt die Daten in die Folgemappe. Normalerweise prüfen die ältesten Kinder ihr gesamtes Rechenpensum selbst nach und meistens machen sie dies sehr genau.

Zum Autor

Roel Röhner ist national und international in der Daltonplanausbildung und Daltonplanfortbildung tätig. Er ist auch Herausgeber von Unterrichts­materialien für die Daltonplanausbildung und seit 1993 Präsident der niederländischen Daltonplanvereinigung.

 


[1]     Parkhurst, Helen, Education on the Dalton Plan

[2]     Auch fächerübergreifend. (Anm. des Hg.)