Was wir von PISA lernen können

Nicht das „Project of International Student Assessment“ wird in diesem Kapitel zur Diskussion stehen, sondern ausschließlich der Aspekt, was aus den PISA-Studien an Bildungsperspektiven für einen Staat und dessen Bildungspolitik ableitbar und als Konsequenz diskutierbar ist. Positiv gefragt: Was können wir von PISA lernen?

Harald Eichelberger

Was wir von PISA lernen können

Nicht das „Project of International Student Assessment“ wird in diesem Kapitel zur Diskussion stehen, sondern ausschließlich der Aspekt, was aus den PISA-Studien an Bildungsperspektiven für einen Staat und dessen Bildungspolitik ableitbar und als Konsequenz diskutierbar ist. Positiv gefragt: Was können wir von PISA lernen?

Dazu Andreas Schleicher, der internationale Bildungskoordinator der OECD in Paris:

„Eines kann man mit Sicherheit sagen, dass die Bedeutung von Bildung, wir sagen dazu Humankapital, heute die gleiche Größenordnung erreicht wie andere Produktionsfaktoren, z.B. Kapitalinvestition oder Arbeitsmarktbeteiligung.“ (Schleicher, Andreas: Das Humankapital. In: Kahl, Reinhard: Treibhäuser der Zukunft; Archiv der Zukunft 2004; S. 95)

Eine Fragestellung der PISA-Studie untersucht den Zusammenhang von Bildungsmaßnahmen und Produktionswachstum eines Staates. Wir möchten betonen, dass dieser Zusammenhang nur ein Teilaspekt an der Bildungsdiskussion sein kann; es ist aber ein wichtiger Aspekt. Als Frage formuliert: Wie hoch ist der auf Bildung basierende Anteil am Produktionswachstum eines Staates? Oder anderes gefragt: Hat die Bildung unserer Jugend einen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum? Wie Andreas Schleicher deutlich ausführt, hängt von der positiven Korrelation zwischen Bildungsmaßnahmen und Produktionswachstum die Zukunftsfähigkeit eines Staates langfristig ab. Erfolgreiche Staaten, wie Korea oder Finnland können ihr Produktionswachstum auf den Ausbau des Bildungssystems zurückführen. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Produktionswachstum eines Staates und dessen Anteil an hoch- und höchstqualifizierten Personen. In den zitierten Staaten wurde vor allem das Hochschul- und Universitätssystem qualitativ und quantitativ ausgebaut … mehr als 60% eines Jahrgangs studieren.

Die Bildungsoffensiven dieser Staaten haben sich nicht nur auf die Hochschulbildung bezogen. Zwei wesentliche Kriterien dürfen bei der Reform eines Bildungssystems nicht außer Acht gelassen werden:

  •               der Einstieg des Individuums in das Bildungssystem und
  •               der soziale Ausgleich, den die Institutionen in einem Bildungssystem zu gewährleisten haben.

Der gesellschaftliche Fortschritt hängt mit der frühkindlichen Bildung als Basis für den späteren Bildungserfolg und mit dem sozialen Zusammenhalt in einer Gesellschaft zusammen, in der gewährleistet wird, dass niemand von Bildung und damit auch von persönlichem und gesellschaftlichem Erfolg ausgeschlossen wird.

„Auf den Anfang kommt es an“, sagen die in den PISA-Studien erfolgreichen Staaten in investieren in die frühkindliche Bildung. In den Vorschulen arbeiten die besten Lehrerinnen und Lehrer, und hier wird die Grundlage gelegt für eine lebenslange Bildungsbereitschaft der Menschen.

Den Einstieg in eine Bildungsinstitution bestimmt nicht die Frage nach der Schulreife, sondern die Frage, wie Kinder zu Beginn ihres Lebens unterstützt werden können sinnvoll zu lernen, ihren Entwicklungsweg zu gehen, ihre Persönlichkeit zu finden und ihre Stärken auszubauen. Schon beim Eintritt in eine Bildungsinstitution müssen Kinder von ihrer Persönlichkeit her angenommen, von ihren Potentialen her betrachtet und mit den ihnen gebührenden Respekt behandelt werden.

Die in den PISA-Studien erfolgreichen OECD-Staaten haben Bildung als entscheidende dynamische Einflussgröße erkannt, auf die die Politik eines Landes direkt Einfluss nehmen kann. Bildung wird von diesen Staaten – auch im Bewusstsein der Einwohner, nicht nur der Politiker – als Investition in die Zukunft angesehen, als Investition in die Wirtschaft eines Staates und in dessen demokratische Kultur.

„Heute kommt es darauf an, wie gut wir miteinander lernen und miteinander arbeiten können. Die interpersonellen Kompetenzen gehen viel weiter als die einfache Kommunikation. Es reicht heute nicht mehr, die Leute mit Lernen zu füttern, wenn sie dann nicht motiviert sind. Die Frage ist, wie können wir Menschen mit der Motivation und der Fähigkeit ausstatten, sich selber ihren eigenen Lern- und Lebensweg zu gestalten, also autonom zu handeln. Das zeichnet die Wissensgesellschaft aus. Das wird über die Zukunftsfähigkeit entscheiden …“ (Schleicher, Andreas: Das Humankapital. a.a.O., S. 95)

War früher die Reproduktion von Wissen wichtig, sind für den Erfolg moderner Gesellschaften die Kompetenzen entscheidend, die auf den Fähigkeiten des Individuums zur Selbstbildung aufbauen, die es befähigen, neues Wissen selbst zu schaffen und sich anzueignen, dieses anzuwenden und zu integrieren, gefragt sind Problemlösekompetenzen und vor allem Kooperation und Teamfähigkeit. Die Bildungsforschung propagiert den autonom und verantwortungsbewusst handelnden Menschen, der seinen eigenen Bildungsweg ein Leben lang gestalten kann.

Im Zentrum moderner Bildungsplanung steht der Ausbau eines integrativen Bildungssystems, das die offene Gestaltung autonomer Bildungswege zulässt und jede Fragmentierung vermeidet. In den Bildungssystemen der in den PISA-Studien erfolgreichen Staaten gibt es daher keine schwerwiegenden Entscheidungen über den Bildungsweg des einzelnen in unnötig frühen Lebensphasen und die Schulen sind so lange wie möglich – den Bildungsweg des Individuums betreffend – hoch differenzierende Gesamtschulen, in den die Schlüsselkompetenzen erlernt werden können.

„Das ist übrigens auch der Grund, warum es in den besten PISA-Ländern selektionsfreie Gesamtschulen gibt, weil Bildung als Bürgerrecht verstanden wird, als Vorbereitung der Bürger auf die Demokratie.“ (Partizipation) (Oelkers, Jürgen: Bildung ist Wechselwirkung. a.a.O., S. 91)

Integrative, selektionsfreie Gesamtschulen, die nach Möglichkeit auch Ganztagsschulen sind, werden in den erfolgreichen PISA-Staaten auch daran gemessen, inwieweit sie in eines integrativen Bildungssystem in der Lage sind, den Einfluss von Hintergrundfaktoren auf die Bildungsleistung des Individuums zu minimieren und hohe Chancen auf Bildungserfolg bereit zu stellen. Dazu Hartmut von Hentig: (Zusammenhang Bildung und soziale Herkunft)

„Ich habe immer gefunden, dass die Ganztagsschule eine riesige Veränderung, vielleicht der durchgreifendste Reformimpuls wäre, den wir haben könnten. … Es geht darum, dass sich das Leben und das Lernen gegenseitig anregen und fordern.“ (Hentig, Hartmut von: Die Ganztagsschule: Leben und Lernen; a.a.O., S. 76)

Staaten, denen es gelungen ist, den Einfluss von Hintergrundfaktoren zu minimieren und die eine gute Gesamtleistung in den PISA-Studien und eine ausgewogene Verteilung von Bildungschancen in ihrem Bildungssystem ausweisen, haben massiv in die vorschulische Bildung und gleichzeitig in den universitären Bildungssektor investiert. Die meisten dieser Staaten verfügen über ein Gesamtschulsystem mit guter innerer Differenzierung im didaktischen und methodischen Bereich.

Die Position Österreichs weist hingegen nur eine durchschnittliche Gesamtleistung bei ebenso durchschnittlichen Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler aus. Wie kann die Position Österreichs verbessert werden, die Schulleistungen gehoben und die Hintergrundfaktoren auf die Bildungschancen minimiert werden? Ein Blick auf die erfolgreichen Staaten ist hier hilfreich.

Unter den erfolgreichen Staaten findet sich kein stark selektierendes System, sondern die Bildungsinstitutionen werden in ihrer Arbeit von der Frage getragen, wie sie den so unterschiedlichen Schülern gemeinsam gerecht werden können? Wer als Pädagogin, als Pädagoge mit seinen Schülerinnen und Schülern gute Schulleistungen erreichen will, muss mit großen individuellen Unterschieden leben, aber nicht mit großen Unterschieden in den Schulleistungen: wir lernen voneinander und miteinander in einer individualisierenden Gesamtschule!

„Die Selektivität des Schulsystems ist ein Indikator für Misstrauen. Die mangelnden Freiräume für Schulen sind ein anderes Zeichen für Misstrauen.“ (Schleicher, Andreas: Das Humankapital. a.a.O., S. 96) Erfolgreiche Schulsysteme hingegen vermitteln eine Atmosphäre des Vertrauens und Respekts sowohl für Schülerinnen und Schüler wie auch für die einzelnen Bildungsinstitutionen.

In fragmentierten Systemen wird der Erwartungshorizont des Individuums bestimmt durch die Schulform, die die Schülerinnen und Schüler besuchen. Hier erreichen viele Schülerinnen und Schüler nicht ihr Leistungspotential. In diesen Systemen wird Humankapital systematisch vernichtet. Fragmentierte Systeme helfen weder dem Individuum noch der Gesellschaft. Für die Entwicklung eines erfolgreichen Bildungssystems sind daher die Maßnahmen für den Abbau institutioneller Barrieren für die einzelnen Schülerinnen und Schüler und der individuelle Gestaltungsspielraum der einzelnen Institution von entscheidender Bedeutung.

Wir können in den PISA-erfolgreichen Ländern auch noch einen weiteren Paradigmenwechsel beobachten: In erfolgreichen Ländern wird das System der Bildungsabschlüsse durch eines der Anschlüsse an weitere Bildungsstufen und weitere Qualifikationen ersetzt. Wer z.B. seinen / ihren Krankenpfleger /in gut beendet hat, kann mit dem Medizinstudium fortsetzen.

Zwischen Bildungserfolg, Freiheit zur Gestaltung und Verantwortung für konkrete Bildungsarbeit besteht ein enger Zusammenhang, wie Andreas Schleicher unschwer nachgewiesen hat. Entscheidend ist dabei die Frage, wie groß die Entscheidungsspielräume der einzelnen Institutionen sind bzw. wie zentralistisch diese eingeschränkt werden. Erfolgreiche PISA-Staaten geben ihren Schulen mehr Entscheidungsspielräume und auch mehr Verantwortung. Es liegt in der Verantwortung der Schule gute Resultate zu bringen.

Fast alle erfolgreichen Staaten haben die Verantwortung für den Bildungserfolg ihrer Schülerinnen und Schüler den einzelnen Bildungsinstitutionen übergeben: Erfolgreiche Bildungsinstitutionen verfügen autonom über ihr eigenes Budget, realisieren ihr eigenes Bildungskonzept, sind eine pädagogische Einheit, stellen ihre Lehrerinnen und Lehrer selbst an und entscheiden ebenso über die Schuleinrichtungen.

Erfolgreiche Bildungssysteme sind bereit, mehr und mehr Gestaltungsspielräume an die Institutionen weiter zu geben, institutionelle Barrieren abzubauen und die einzelne Bildungsinstitution als lernende Organisation zu unterstützen. Dazu müssen Schulen auch transparenter werden, es muss klar sein, worauf der Erfolg einer Schule aufbaut, wie ich diesen Erfolg auch systemisch verankern kann und wie ich das System dieser Schule verbessern kann, indem ich von anderen Institutionen lerne.

Die meisten erfolgreichen Staaten haben die Schulinspektion abgeschafft und ein Evaluationssysteme zur Verfügung gestellt, die der einzelnen Bildungsinstitution hilft, besser und effektiver zu werden, Defizite ab- und Stärken auszubauen und selbst ein Beispiel für eine gelungene Bildungsinstitution zu werden, in der die Lehrerinnen und Lehrer gestärkt werden, mit ihrer persönlichen Situation umzugehen, Evaluationssysteme, die auch strategische Perspektiven verdeutlichen und über Bildungsformen und Bildungsstrategien informieren und helfen diese zu umzusetzen.

Die Gestaltung des Bildungsweges einzelner Schüler kann autonom und individuell in einem weit höheren Maße von den Schülerinnen und Schüler selbst bestimmt werden. In Systemen, die Gesamtschulen bereitstellen, besteht eine wesentlich höhere vertikale und horizontale Durchlässigkeit sowie die Möglichkeit einer Individualisierung des Bildungsweges.

Einer der bedeutendsten Einflussfaktoren auf die Qualität eines Bildungssystems ist langfristig gesehen die Qualität der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. In den erfolgreichen Ländern ist die Lehrerinnen- und Lehrerbildung universitär, orientiert an den Begabungen und Kompetenzen der Studierenden, einem transparenten Modell von Lehrerbildung folgend und für alle Lehrerinnen und Lehrer gleichwertig. Es ist selbstverständlich, dass die Qualifikation zur Kindergärtnerin der Qualifikation zur Lehrerin für Sekundar-II gleichwertig sein muss. Wer aber Lehrerin zw. Lehrer werden möchte, wird aus vielen Bewerberinnen und Bewerbern ausgesucht und die Nachfrage ist groß.

Eine wichtige Prognose der PISA-Studien formuliert Andreas Schleicher in der Bedingung, dass der rapide gesellschaftliche Wandel nur zu schaffen ist, wenn die Schulen Gestaltungsspielräume, Freiheit und Autonomie wie auch Verantwortung bekommen, das Bildungssystem zu einem System der verantwortungsvoll handelnden wird. (Vgl. Schleicher, Andreas: Das Humankapital. a.a.O., S. 95) Ein Wandel, der unsere Lernanforderungen herausfordern wird, betrifft uns schon weit mehr als wir ahnen: Bildungsinstitutionen werden sich intensiv des eLearnings annehmen müssen und vielleicht zum open-learning-center werden.

Schlüsselkompetenzen

Nach den Ergebnissen der PISA-Studie wird eindeutig der Erwerb folgender Basiskompetenzen als didaktische Orientierung der Schulpolitik empfohlen:

  • Für sich selbst verantwortlich sein können;
  • Initiativkraft entwickeln;
  • Flexibilität und Problemlösungsverhalten;
  • Teamfähigkeit;
  • Leistungsmut;

Der Erwerb dieser Schlüsselqualifikationen ist – unserer Auffassung von kindgemäßer Pädagogik entsprechend – Voraussetzung und gleichzeitig Mittel zur Selbstbildung und zur gültigen Allgemeinbildung, deren Inhalte maßgeblich und selbst verantwortlich vom Lernenden selbst mitbestimmt werden. Diese Schlüsselkompetenzen sind die Grundlage, die Lernen – auch in der Schule – zu einem nachhaltigen Erleben und zu einer lebensbestimmenden und lebensbedeutenden Fähigkeit werden lassen.

Der pädagogische Fortschritt im schulischen Lernen muss in der konsequenten didaktischen und methodischen Reform der Schulen bestehen, dass der Erwerb dieser Basiskompetenzen Grundlage des zur Bildung ein Leben lang bereiten Menschen ist und dass der gebildete Mensch der zum Selbstwirksamkeitskonzept fähige Mensch ist. Dieses Selbstwirksamkeitskonzept ist verbunden mit der Fähigkeit des Menschen sich in die Welt hineinwagen, mit Neugierverhalten, mit Forschen und mit Entdecken können.

Was Kinder brauchen ist die Entwicklung des Neugierverhaltens. Kinder brauchen Herausforderung und damit Wachstumsimpulse, indem sie Probleme als solche erkennen und nach Problemlösungen suchen können; das schließt auch den Umgang mit dem Scheitern mit ein.

Ergänzend dazu kann noch vermerkt werden, dass ein wesentliches Merkmal der meisten Schulen, die „PISA-erfolgreichen“ Ländern kommen, die Entwicklung und Förderung der Eigenaktivität und Selbsttätigkeit der Kinder zur Ausbildung des Leistungsmutes, eines Selbstverwirklichungskonzeptes wie auch eines Selbstwirksamkeitskonzeptes der Kinder ist.

All diese Kompetenzen werden zwischen dem 5. und 15. Lebensjahr, also in der Pflichtschulzeit erworben. Der Erwerb dieser Basiskompetenzen ist Voraussetzung und gleichzeitig Mittel zur Selbstbildung und zur gültigen Allgemeinbildung, deren Inhalte maßgeblich und selbst verantwortlich vom Lernenden mitbestimmt werden. Das ist der Weg, die Methode, die Lernen zu einem nachhaltigen Erleben und zu einer lebensbestimmenden und lebensbedeutenden Fähigkeit werden lassen. Der Versuch, Bildung zu vermitteln ohne den Erwerb dieser Basiskompetenzen zu ermöglichen, ist lediglich Anhäufung von mehr oder weniger totem Wissen. Der pädagogische Fortschritt im schulischen Lernen muss in der konsequenten didaktischen und methodischen Reform der Schulen bestehen, so dass der Erwerb der Basiskompetenzen unbedingte Grundlage des zur Bildung fähigen Menschen ist.

Die Aneignung von Bildung muss aber verbunden sein – und das ist wichtiger als die Bildungsinhalte selbst, mit der Fähigkeit des Menschen sich in die Welt hineinwagen, mit Neugierverhalten, mit Forschen und mit entdeckendem Lernen. Was Kinder brauchen, ist Hilfe zur Entwicklung all ihrer potenziellen Begabung. Mit Druck und Zwang bekomme ich viel Wissen in die Köpfe der Kinder, aber kaum wünschenswerte persönliche Entwicklung und kreative und ein Leben lang lernfreudige und moralisch verantwortliche Menschen.

Diesem Ansatz folgend sollen

  • Sollen SchülerInnen die Möglichkeit haben und auch in der Lage sein, inhaltliche Schwerpunktsetzungen zur eigenen Profilierung (Portfolio) vorzunehmen;
  • sollen SchülerInnen zu „aktiven Wissenskonstrukteuren“ werden und damit die Voraussetzungen für den erfolgreichen Umgang mit Wandel in allen Lebensbereichen und für Lebenslanges Lernen erwerben;
  • sollen SchülerInnen lernen, mit dieser Komplexität umzugehen;
  • sollen SchülerInnen lernen, selbstverantwortlich und selbstreflexiv zu handeln, ihre Kompetenzen einschätzen (Selbstkonzept) und diese bzw. sich selbst entsprechend präsentieren können;
  • sollen SchülerInnen lernen, im Team zu arbeiten sowie soziale Beziehungen aufzubauen und zu pflegen (dies inkludiert auch die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme) und
  • Fachkenntnisse und Kompetenzen erwerben, die für die demokratische Entwicklung des Gemeinwesens und für das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft und Staatengemeinschaft von Bedeutung sind.