Unterrichtsentwicklung

Die moderne reformpädagogische Schule zeichnet sich durch lernfördernde, kindgerechte und gemeinsame Maßnahmen aus, die die Schule zu einem Zentrum des miteinander Lebens und Lernens machen!

Grundmotiv einer Unterrichtsentwicklung nach der Reformpädagogik ist die kulturkritische Auseinandersetzung mit der Schule, die sich als „Lehrer-“ und „Stoffschule“ darstellt. Die Reformbestrebungen sind im Grundverständnis auf eine Schulreform und eine Gesellschaftsreform ausgerichtet. Hermann Röhrs nimmt zu diesem Thema eindeutig Stellung: „Durch eine neue Erziehung der jungen Menschen zu potenziell besseren Bürgern für eine neue Gesellschaft von morgen gilt es diesen Wandel ganz im Sinne Rousseaus einzuleiten.“

Ziel einer Unterrichtsentwicklung nach der Reformpädagogik ist die Veränderung (Verbesserung – Verf.) der Gesellschaft durch die Schule. Der heute anzustrebende Wandel der Gesellschaft in eine inklusive Gesellschaft, die den Einzelnen als Subjekt, als Wert an sich anerkennt, der sich nicht in der „Nützlichkeit“ und „Produktivität“ des Menschen darstellen kann, benötigt wieder „Reformpädagoginnen und Reformpädagogen“, die ihre Kraft in dieses Ziel investieren.

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Entwicklungsdidaktik

Eine Entwicklungspädagogik schließt eine Didaktik mit ein, die sich an der möglichst optimalen Entfaltung des Kindes orientiert, die je konkreten Lebensverhältnisse des Kindes miteinbeziehen kann und dem Postulat verpflichtet ist, dass sich Schule in ihrer konkreten Gestaltung an den Entwicklungsbedürfnissen des Kindes orientiert und gleichzeitig in der Gestaltung des Schullebens demokratischen Grundregeln verpflichtet ist. Dabei können wir von einem ganzheitlichen Lern- und Bildungsverständnis ausgehen, für das uns die Reformpädagogik sehr wohl aus „Ausgangsform“, wie Peter Petersen dies formuliert hat, dienen kann. (Eichelberger, Harald & Wilhelm, Marianne: Entwicklungsdidaktik, Wien 2003)

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Freiheit für die Schule

Leitlinien zur Diskussion des Schul- und Bildungskonzeptes sind die „Öffnung der Schule“ für deren Gestaltung durch die von ihr Betroffenen, die „Entparteipolitisierung“ und die „Demokratisierung“ der Schule, die „Pädagogisierung“der Schule im Sinne einer Professionalisierung schulischer Arbeit, die „Internationalisierung und Europäisierung“ und die „Communisierung“ der Schule im Sinne einer Öffnung zur Gesellschaft und für die Gesellschaft. Hauptkriterium der vorliegenden Konzeption ist deren Gestaltung als flexible und entwickelbare Struktur.

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Reformpädaogik trifft Schulentwicklung

Wir zeigen, dass die professionelle Integration reformpädagogischer Ideen Unterrichts- und Schulentwicklung ist und dass Reformpädagogik und Schulentwicklung grundsätzlich Teile eines Ganzen sind und ein Teil ohne den anderen nur schwer alleine existieren kann. (Eichelberger, Harald & Wilhelm, Marianne: Reformpädagogik als Motor für die Schulentwicklung. Innsbruck 2003, Studienverlag)

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